Läuft!
Es gibt derzeit zwei Debatten/ Themen mit denen ich mich beschäftige, anderseits aber auch nicht. Einmal geht es um Angela Merkel, einmal um Mattias Schweighöfer. Die eine hatte Ihre Brüste ausgepackt, zumindest den oberen Bereich – Der Fachmann und Kenner pflegt hier von einem Dekolleté zu sprechen. Der andere sagte ebenfalls nichts, er machte aber ein recht eindeutiges Zeichen, was in der Interpretation zu Uneinigkeit führt [1][2]. Und warum mich beides weder schockiert noch über den maßen interessiert?
Zum Fall „Merkel“: Mir ist es relativ egal, wie sich Politiker anziehen. Merkel hat jedes Recht sich so zu kleiden, wie Sie möchte. Die Medien haben jedes Recht, diesen öffentlichen Auftritt zu kommentieren und zu beurteilen wie Sie möchten. Dass manche das Thema boulevardesk und sexistisch angehen, gefällt mir nicht. Trotzdem möchte man rufen: Was zum Teufel überrascht euch so an der Berichterstattung?
Zum Fall „Schweighöfer“: Ich habe nie verstanden warum man die Gilde der Schauspieler immer für so Intellektuell hält. Ich gestehe natürlich ein, dass die Dichte wohl höher ist, da auch eine intensivere Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen oder politischen Themen erfolgt. Doch ich halte es für einen Fehler allen blind das Talkshowgelaber abzukaufen, auch hier gibt’s die Blinden unter den Zyklopen. Und der ein oder andere sagt oder macht vielleicht auch mal Sachen die in der Nachbetrachtung nicht sonderlich gut ankommen. Ich finde seine Aktion nicht sonderlich gelungen - auch nicht dieses Interview - aber so schlimm ist das Ganze dann auch irgendwie nicht.
Frédéric Valin sagte dazu Si tacuisses, vielleicht gilt das ja auch für mich…
immer wieder
Gruppenzwang
Im Normalfall raucht man ja auch eine, wenn sich der Nachbar eine anzündet. Mir geht das jedenfalls so. Was aber, wenn man alleine ist? So richtig alleine raucht man dann auch nicht. Many Same versucht dieses zu visualisieren, mit Erfolg.
via I am Jeriko;
Dinge die man nie vergisst
Natürlich geht’s vorm Wochenende noch mal um die wichtigste Nebensache der Welt. Gestern haben die Bayern ja schon für einen völlig überraschenden Adrenalinschub gesorgt, und das obwohl ich auf nationaler ebene die Bayern gar nicht mag. Aber einem Olli Kahn – der mich optisch eher an den großen Siegfried erinnert – so außer Rand und Band zu sehen, dass hatte doch schon was. Und international halte ich sowieso immer zu den Deutschen, allein schon um die Zahl der Quali-Plätze zu halten bzw. zu erhöhen.
Das wollte ich aber gar nicht sagen, sondern – und die Überschrift deutet es an – dass es Momente im (Fußball)Leben gibt die man nicht vergisst. Dazu gehört unter anderem das Verhalten der Cottbuser in den Aufstiegsspielen gegen 96, ich sag nur der letzte macht das Licht aus. So etwas vergisst man nicht, nicht wenn das Herz an den Roten hängt.
Aber ich habe noch ein anderes Erlebnis, und jetzt bekommt dieses Posting auch ein hauch von Aktualität. Ich war damals ca. sieben Jahre alt und mein Vater nahm mich das erste Mal mit ins Niedersachsenstadion. Ich glaube jeder wird mir Recht geben, wenn ich sage welch wichtiger Moment es für eine Vater-Sohn Beziehung ist. Jedenfalls spielte Hannover gegen die Frankfurter Eintracht, und was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, die Karten die wir gerade käuflich erworben hatten lagen direkt unter dem Frankfurter Gästefanblock. Es waren 90 Minuten Angst! Angst einen Becher an die Rübe zu bekommen, Angst von einem vorbeistürmenden Fan in Grund und Boden gerammt zu werden, halt einfach die nackte Angst. Mein Vater tat sein möglichstes um die Situation zu entschärfen, er wäre dabei fast seinerseits verprügelt worden. Ich habe mich danach fünf bis sechs Jahre nicht mehr ins Stadion getraut. Diese Jahre hat mir die Eintracht geklaut. Jahre meiner Kindheit, die ich mit Begeisterung hätte im Stadion verbringen sollen. Ich bin deswegen nicht mehr Sauer, ich werfe auch keinem Frankfurter was vor, die Frau am Kartenverkauf hätte Vater und Sohn ja auch an eine etwas charmantere Stelle setzen können. Aber so funktioniert halt der Fußball nicht, so was bleibt immer im Kopf. Deswegen erwarte ich von den Roten morgen einen ganz klaren und deutlichen Sieg. Einfach weil es für mich ein Stück Genugtuung ist, wenn die Eintracht leidet. Is nichts persönliches!
Something about advertising
Beim werbeblogger gibt’s ne lustige kleine Geschichte vom Point of Sale, oder wie der Volksmund sagt ‚Supermarkt’. Und zwar wurden hier einfach mal die zur Verfügung gestellten – und wahrscheinlich noch subventionierten - Werbemittel zweckentfremdet. Jetzt ist halt statt dem Jägermeister mal der Oldesloer Weizenkorn wild. Fotos und Artikel von ramses101 gibt es hier. Ich habe ja eher den Verdacht, dass der Korn blind macht…
Dann lief gestern noch bei Polylux ein Beitrag über die „Radical-Advertising Ausstellung“ in Düsseldorf. Sehr sehenswert und teilweise sehr schöne, schockierende bzw. beeindruckende Kampagnen. Ansehen lohnt sich, den Beitrag gibt es hier und einen Artikel bei Spiegel Online hier.
Und zu guter letzt ein Artikel der FTD, sollten hier Chefs mitlesen. Freibier Friday klingt nicht nur gut, es steigert auch noch die Mitarbeitermotivation. Es darf also entkorkt entkront werden. Cheers und ein schönes Wochenende…
[Update] Falls das ein wenig untergeht, auf der Seite http://www.radicaladvertising.de/ gibt es viel zu gucken und zu klicken. Wirklich sehr empfehlenswert für alle Interessierten.
Verwechslungsgefahr
Verwechselt eigentlich noch jemand außer mir die ganze Zeit, wer hier das Model und wer der Freak ist?
Komische Sendung…
Fehler in der Matrix – Mein kleines Déjà-vu
Da ahnt man nichts böses, und wird in die vollkommene Ahnungslosigkeit geworfen. Ich war bei meinen Eltern zu Besuch – Wäsche und so – und habe kurz in die Hannoversche Allgemeine geschaut, während die Trommel Wäsche trommelte. Ein Artikel über den FC Barcelona, macht auch Sinn vor dem Spiel gegen Schalke. Ich habe Ihn gelesen, und mich – nach dem ich noch den Kühlschrank meiner Eltern erleichterte – mit meiner nunmehr sauberen Wäsche auf den Weg nach Hause gemacht. Am Bahnhof erwarb ich noch gegen einen gewissen Monetären gegenwert eine Süddeutsche Zeitung. Als ich mich mit einem Kaffee und einer Lucky Strike Filterzigarette an die Lektüre der selbigen machen wollte, wurde ich stutzig. Den ersten Artikel schien ich schon zu kennen, nein ich war mir sicher. Ich guckte auf das Datum, und stellte fest eine tagesaktuelle Zeitung in der Hand zu halten. Nach langen nachdenken, viel mir irgendwann ein, dass ich die HAZ gelesen hatte. Letzte Rettung Internet um mich nicht für Krank zu halten. Und siehe da: “Söhne des Dreiecks” gibt es hier, und hier, und hier usw.
Glückwunsch Herr Reng, der Artikel ging ja durch die Presse. Kann ich verstehen, schlecht war er nicht. Dafür aber das Spiel, die Hochzeiten des FCB sind tatsächlich vorbei. Aber bei dem Nachwuchs wohl nicht lange…
Der dritte Akt
Die ersten beiden Teile hatte ich ja schon hier verlinkt, in den Kommentaren dann gesehen, dass der dritte Teil online ist. Auf den verweise ich nicht nur der Vollständigkeit halber, nein, vielmehr weil es der schönste Teil ist.
Auf dem Bolzplatz haben wir auch immer die kleinen Jungs nicht mitspielen lassen, bei uns ging es um viel zu viel, Bier um genau zu sein. Folglich haben wir unsere Kneipen auch danach ausgesucht, nach den Sorten jetzt. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass man in Kneipen Saft bestellen kann, bis ich vom Apfelsaftgesetz gehört habe. Und wer jetzt noch mehr über Hausfriedensbruch und Bettina lesen möchte geht hier lang…
Heute mal die anderen
Ich wollte heute eigentlich eine eigene Meinung zu diesem und diesem Artikel veröffentlichen, nachdem ich ihn nach dem schreiben gelesen hatte. Quasi ein Selbstlektorat, wurde er nicht freigegeben. War mir irgendwie noch zu heikel, wie ich meine Meinung in Schriftform umsetzte. Vielleicht werde mich aber auch noch mal dransetzten, dann kommt er halt morgen.
Wo wir gerade beim Stichwort heikel sind, das sind auch die Thesen von Peter Sunde. Er betreibt die Plattform The Pirate Bay. Dürfte wohl dem einen oder anderen bekannt sein. Ich finde den Artikel lesenswert, seine Meinung eher nicht übernehmenswert. Entscheidet selbst.
Dann habe ich mich noch sehr über eine Geschichte von Malte gefreut, weil sie schlicht und einfach lustig ist. Genau wie der zweite Kommentar.
So genug verlinkt, oder? Nein, einen habe ich noch. Ohne Worte!
Knut der Arsch!
Ich bin so was von enttäuscht, das kann man nicht in Worte fassen. Knut! Was war da los?
Unser Knut ein Mörder, ich fordere nicht nur die Ausweisung. Herr Wagner, übernehmen Sie!
via spon;
