Archiv für September 2008
Citroen C4 „Staying Alive“
Citroen bleibt Ihrem Transfomerkonzept treu, und unterlegt das Ganze mit feiner Musik. Thema diesmal „Staying Alive“. Toller Spot. via
Citroen C4 „Staying Alive“ dancing robot
Link: youtube.com
Adgames – Die angenehme Werbung
Werbung hat ja meistens das Problem, dass man sie nicht sehen möchte. Der Werbeblock im TV wird zum Klogang oder der Essenszubereitung genutzt, oder es wird kurz gezappt. Schließlich hat man mittlerweile auch schon im Gefühl, wie lange die Spielfilmpause dauert. Es gilt also alternative Formen zu finden.
Die derzeit akzeptierteste Form ist das Adgame, also ein kostenfreies Computerspiel, an dessen Ende meist eine Belohnung in Form eines Gewinnspiels wartet, zumindest aber das Unternehmen gebrandet ist. So kommt man in der Studie des Instituts für angewandte Kommunikationsforschung zu folgendem Ergebnis:
„Während beinahe 90 Prozent aller Testpersonen TV-Spots als störend beurteilen, stößt die Werbung in Adgames bei mehr als der Hälfte auf Sympathie.“ [Quelle: Marke X - Adgames]
Maria Taylor – A Good Start
Jetzt wünsche ich noch allen ein guten Start ins Wochenende, natürlich mit Musik. Maria Taylor habe ich im Laufe der Woche auf Byte.fm gehört, danach habe ich eine sehr lange Zeit die Musik auf ihrer MySpace Seite laufen lassen. Wunderschöne Lieder, dich ich allen aus tiefstem Herzen ans selbige lege.
Link: youtube.com
Diesel goes XXX (NSFW)
Einer darf hier natürlich nicht fehlen. Wurde es in vorigen Posting ja schon ein wenig schlüpfrig, kommt nun noch Diesel daher. Die haben aus Pornos der 70er und 80er einen Viral gedreht, der einfach spaß macht. Verantwortlich ist „The viral factory„. Hier noch die Seite zur Kampagne. Gesehen beim Werbeblogger;
Youtube hat das Video bereits von der Seite genommen, aber hier ist noch eine alternative Anschauungsmöglichkeit. Viel Spaß!
[Update:] Hier ist er wieder, mal sehen wie lange…
Links liegen gelassen (#3)
Kurz vorm Wochenende haue ich noch mal alle Links raus, die sich in der Woche angesammelt haben. Aus manchen wollte ich eigentlich ein eigenes Posting machen, habe es aber leider nicht geschafft.
Los geht’ mit „Shave the pussy„, eine Kampagne für Erotikprodukte. Sehr unterhaltsame Homepage, sehr coller Banner. In einem investigativen Livetest konnte ich allerdings herausfinden, dass Frauen diese nur bedingt lustig finden. Repräsentativ war dieser Test allerdings nicht. via;
Im Schweizer Tagesanzeiger steht noch ein lesenswerter Artikel über Virales Marketing. Aufhänger ist die Geschichte um Mary Woodbridge, die unter anderem kritisch beleuchtet wird. Dazu auch noch bei ConnectedMarketing eine Einschätzung bezüglich Erfolg oder Misserfolg der Kampagne. Letztlich sollte man sich überlegen, was man als Erfolg definiert. Will man einen PR Effekt erzielen, ist diese gelungen. Den Absatz scheint dies aber nicht gesteigert zu haben. Gewinner dürfte auf jeden Fall die verantwortliche Agentur gewesen sein. via;
Und das näherkommende Wochenende kann man mit diesen Interviews verbringen, die die Horizont auf der OMD geführt hat. Danke dafür!
Maggi und die Suchstabenbuppe
Maggi taucht mit seiner Buchstabensuppe nun auch in die Welt des Viralen Marketings ein. Ich habe den Spot schon gestern bei Olaf gesehen, wollte aber noch abwarten, ob da wirklich Maggi verantwortlich ist. Das war gestern noch unklar, hat sich aber mittlerweile aufgeklärt. Marco Kitzmann von der Lebensmittel Zeitung hat die Pressestelle erreicht, die bestätigte, dass der Spot von Maggi ist.
Zum Spot selber: Mich haut das Ding mit Sicherheit nicht vom Hocker, für ein Unternehmen wie Maggi ist es aber schon ein wenig lustig und gewagt. Oder es kommt ihnen gewagt vor. Ich würde mir wünschen in Zukunft mehr solcher Spots zu sehen. Im übrigen scheint die Version im Fernsehen weniger „Böse“ zu sein. Scheinbar möchte man das internetferne Fernsehpublikum nicht mit solch derbem Humor belästigen. Sei’s drum, hier der Spot.
Link: youtube.com
StudiVZ vs. Facebook (letztes Update)
DIE ZEIT über blockierende Leser
Gerade beim Medienweblog Medienrauschen gesehen, dass nun auch DIE ZEIT angst vor dem Adblock-Plus hat. Allerdings machen Sie nicht den Fehler, den aus meiner Sicht damals N-TV gemacht hat, und kriminalisierten die Leser.
Nur mal als Gedankenansatz eines PRlers: Da wird Geld für Imagekampagnen in die Hand genommen, es wird versucht neue Zielgruppen zu gewinnen. Aber wenn die technikaffine Userschaft technische Mittel benutzt, wird man rotzig und wirft ihnen Diebstahl vor? Derzeit ist es laut ZEIT gerade einmal 1 % der Nutzerschaft. Gut, das werden mehr, aber sollte ich da nicht anders reagieren? Das Signal ist doch klar, die Werbung nervt den Leser. Sollte man da nicht lieber Werbung anbieten, die weniger nervt? So sagt Adblock-Plus-Entwickler Wladimir Palant zurecht im Artikel:
„Ich hoffe, dass jetzt die Einsicht wächst, dass die momentan so verbreitete aufdringliche Werbung insbesondere mit Animationen und Sound kein guter Weg ist.“
Ich füge noch ergänzend hinzu, auch Pop-up’s abzuschaffen. Ansonsten kann man mit dem Artikel der ZEIT schon recht zufrieden sein, objektiver als die N-TV Variante ist er allemal. Und die Überschrift ist, sagen wir mal, kreativ.
René Marik und das Internet
Auch im non-commercial Sektor gibt es durchaus interessante Beispiele für virale Effekte. Zum Beispiel René Marik, der Erfinder des Maulwurfs mit Sprachfehler. Als erstes möchte ich auf einen Artikel von Johnny verweisen, der sich in diesem Zusammenhang mit dem Fernsehen und dem Internet beschäftigt. Sollte man gelesen haben.
Aber wieder zurück zur Viralität. Ein Fan hatte einen Mitschnitt bei Youtube veröffentlicht, was eigentlich illegal ist. Marik wird es ihm aber nachsehen, schließlich war dieses der Grund, das er sich nun einer gewinnbringenderen Öffentlichkeit präsentieren kann. Natürlich ist dieses ein Einzelbeispiel, aber es zeigt, was der richtige Inhalt mit einem Video machen kann. Sein Videos wurden grob zwischen 700.000 und 1.500.000 mal angeschaut. Was nicht von der Hand zu weisen ist, es sind die perfekten Videos für ein solches Medium. Sie sind nicht länger als zwei oder drei Minuten, sind (meiner Meinung nach) sehr lustig, und es steckte kein offenkundiges kommerzielles Interesse dahinter. Ich finde es immer schön, wenn Menschen mit ihrer Kunst auf solche, sagen wir ruhig, charmante Art an die Oberfläche gespült werden. Verdient ist es allemal!
„Der Maulwurf auf dem Mond“ nach dem Klick:
„Bzzzz“-Spot von MINI (mit Making-of)
Virales Marketing scheint ja immer eine preiswerte Angelegenheit zu sein. Kurz mal ein Video zusammengeschustert, der Upload bei Youtube, und ab geht die Lawine durchs Web. Das dies nicht so ist, kann man bei dem unten eingebettetem „Bzzzz“-Spot von MINI auf unterhaltsame Weise anschauen. Neben dem fertigen Endprodukt ist nämlich auch noch das Making-of online.
Hier wird sehr schön visualisiert wie aus dem Storyboard das fertige Bild wird, wie ältere Menschen kafkaesk zu Insekten mutieren. Ich finde den entgültigen Spot nicht sonderlich überragend, aber er ist im Zusammenspiel mit dem Making-of ein wunderbares Beispiel, dass man eben nichts umsonst bekommt, wenn man von Viralen Spots spricht.
via BrainWash;
Videos nach dem Klick:
Alte Liebe
Da sitzt man noch vor dem Rechner, konnte das Spiel nicht sehen. Grübelt nun ob so ein 0:2 auf Schalke in Anbetracht der Personalsituation ein Teilerfolg ist. Entschließt sich, dass es kein Erfolg sein kann, da im Pokal, ja jetzt wird es tiefsinnig, eine Niederlage niemals ein Erfolg sein kann. Daher ist die Laune auch nicht sonderlich gut, schlägt sogar ein wenig um. Ist man doch irgendwie Sauer auf den DFB, da der unterscheidet zwischen Spielern die Krank, und Spielern die „nur“ verletzt sind. Was ein Schwachsinn!
Schon wieder verbaut, verbockt, gescheitert auf dem kürzesten Weg nach Europa. Und wieder gegen Schalke, schlimmer geht’s langsam nimmer. Aber lassen wir das. Jetzt kommen die Bayern, und ich glaube an Wunderheilung, irgendwie. Wird schon, so eine Darminfektion verflüssigt sich ja schnell. Und gegen die Bayern sind wir immer für eine Überraschung gut.
Armer Dieter Hecking, armes Hannover. Was ein demoralisierender Start in die Saison. Da kommt man nur mit Herz raus, und das ist bekanntermaßen Rot. Es sind also nicht alle Vorzeichen schlecht.
96 – Alte Liebe
Rot steht dir sehr viel besser als Gelb-Blau
Lass die andern alle reden
Von Bayern oder Bremen
Wir sind immer bei dir
96 – HSV
[Hinweis: Der Autor ist seit frühestem Kindesalter an Fan von Hannover 96.]
Nintendo zerstört Youtube
Screenshot: youtube.com
Nintendo bringt für die Wii das Spiel „Wario Land – Shake It!“ auf den Markt. Die Frage, wie man das Hauptmerkmal des Spiels visualisiert, beantwortet Nintendo sehr kreativ. Während das Video läuft, zerhaut es die gesamte Youtube Seite. Die Views dürften in Anbetracht dessen, noch ein wenig in die Höhe steigen.
[gesehen beim Bewegungsmelder]
EA Sports macht aus dem Bug ein Buzz
Wie man mit Fehlern offen umgeht, hat übrigens EA Sport gezeigt. Im August 2007 tauchte dieses Video mit einem Bug im Spiel auf Youtube auf. Tiger Woods konnte seine Schläge auch auf dem Wasser ausführen. Von den Usern hat dieser auch seinen Namen bekommen, der ‘Jesus Shot’ war geboren.
Wie reagiert man nun auf ein solches Video. Zugegeben ist das jetzt nicht der Riesenskandal, auf die man mit der Gründung einer Krisen-PR Abteilung reagieren muss. Aber warum nicht für sich nutzen? Das dachten sich auch die Kreativen bei EA Sports (oder deren Agentur). Seit dem 19. August gibt es die Videoresponse mit Tiger Woods. Mit einem knappen Jahr Verspätung nimmt man sich selber auf die Schippe.
Und wie das funktioniert zeigt ein Blick auf die Views. Hat das erste Video knapp über 600.000 views, kann die Antwort nach genau einem Monat bereits über 2.160.000 views für sich verzeichnen. Selbst aus einem Bug lässt sich also ein Buzz generieren. [via]
Beide Videos nach dem Klick:
Virales Marketing im Todesstern (jetzt auch Englisch)
Es ist ja nun schon eine ganze Weile her, dass die Marketingabteilung des Todessterns auf Virales Marketing umgestellt hat. Zu dieser Zeit gab es aber weder meinen Blog, noch habe ich mich übermäßig dafür interessiert. Doch die Zeiten ändern sich!
Nun gibt es drei Anlässe warum ich diesen Spot doch noch einbette. Zum ersten bin ich der festen Überzeugung, dass der hier einfach reingehört. Zum zweiten habe ich mich gerade wieder mit einem Freund darüber unterhalten. Und zu guter letzt habe ich beim Storyblogger gesehen, dass er nun auch im nicht dialektfreiem Englisch zu bestauen ist. „Alt!“ rufe nehme ich dabei in kauf.
Dann sei noch auf ein Beitrag im Storymaker Newsletter verwiesen, in dem der Macher Dominik Kuhn zu Wort kommt.
Video nach dem Klick:
Viral von „La Red“ – Und Photoshop ha’m die auch.
Vielleicht mag ich ein wenig befangen sein, liebe ich Berthold „Ernie“ Heisterkamp schon seit Stromberg. Jetzt hat die Agentur La Red einen Viral mit Ihm abgedreht, der einfach sensationell lustig ist. No more words!
Link: youtube.com
[via]















