Archiv für Januar 2009
Parkour aus den 30er Jahren
Ohne große Worte zu verlieren, der Clip den Johnny da ausgegraben hat, ist einer der coolsten seit langem. Schwerkraft und Höhe hatten also schon in den 30ern für manche Ignoranten keine Bedeutung, und Parkour ist so neu auch nicht!
Awesome 1930s
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700 tweets later
Am 22. Mai 2008 setzte ich den ersten tweet ab (siehe Bild), ohne damals viel von Twitter gehalten zu haben. Aber da jeder davon schwärmte, so wollte ich es zumindest selber mal testen. Die Neugier zeigte sich dafür verantwortlich. Skeptisch war ich allemal, nicht zuletzt weil ich schon von SMS nichts halte. Beschränkung auf eine Anzahl an Zeichen, um es mal pathetisch zu sagen, verstößt gegen meine liberale Gesinnung. Das Motto What are you doing? geht vielleicht noch meine nahen Bekanntenkreis etwas an, aber das Internet? Keine Chance, dachte ich.
Florence and The Machine
Habe langer nichts mehr über musizierenden Menschen geschrieben, was aber weniger an mir lag. Ich habe schlicht keine Musik gehört, die ich für erwähnenswert gehalten hätte. Jetzt ist es aber mal wieder so weit.
Florence and The Machine ist eine englische Sänger-Songwriterin, die unter anderem als Vorband für MGMT aktiv war, was durchaus als qualitatives Merkmal angesehen werden kann. Ich finde die Debütsingle Kiss with a Fist auf jeden Fall nicht nur wegen dem Titel mehr als gelungen. Wer noch mehr hören möchte, kann dies auf der MySpace Seite tun. Dort gibt es noch fünf weiter Songs. Die Musikrichtung dürfte in die Richtung Indiepop gehen, ihre Beschreibung ist dann aber doch noch eine Ecke schöner:
„Die Musik, die Lily Allen oder Kate Nash machen würden, wenn sie eingeschlossen in einen Käfig voller Schlangen im Keller eines Beerdigungsinstituts in Louisiana aufgewachsen wären.“ wikipedia
Florence and the Machine – Kiss with a Fist
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Herzensangelegenheit
Das folgende Video hat für mich einen besonderen Stellenwert, da es eines der ersten Virals ist, mit dem ich in Berührung gekommen bin. Die ganze Zeit hatte ich es im Hinterkopf, finden konnte ich es aber nicht. Letztlich hatte irgendeine Kombination aus beer und paradise bei der Videosuche von google den gewünschten Erfolg. Also für alle, die es noch nicht kennen. Viel Spaß!
Pure Blonde beer ad
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Blindgänger
Letztlich funktioniert ein viraler Spot wie ein guter Witz. Er soll eine kurze Rahmenhandlung erzählen, hinten kommt dann die zündende Pointe. Gerade letzteres unterscheidet die Spreu vom Weizen, den guten vom schlechten Komiker. Im Folgenden Spot für die Fluglinie Virgin Atlantic wird eine bekannte atmosphärenreiche Geschichte erzählt, die ihr Thema – 25jähriges Jubiläum – gut aufgreift. Der Spot orientiert sich an dem Film „Catch me, if you can“, baut ein tolles Setting auf, um dann derartig die Schlusspointe zu verhauen. Ich kann Roland nur zustimmen. Tolle Chance verpasst, da sie einen am Ende alleine stehen lässt.
Virgin Atlantic 25 years
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Social Media 2009
Zwei Posts sind mir gleich mal besonders ins Auge gefallen. Beide gehen auf die Entwicklung im Social Media Bereich ein. Zum einen gibt es beim Werbeblogger das folgende Video, was sich mit der Veränderung der Werbewelt beschäftigt.
Dramatic Shift in Marketing Reality
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Zum anderen einen Artikel auf ethority, der sich mit Kunden Communtities beschäftigt. Folgt man dieser Meinung, werden in Zukunft also weniger einzelne Kampagnen im Vordergrund stehen. Es sollte vielmehr auf eine langfristig funktionierende Community gesetzt werden. Da dies aber auch alles nicht so einfach ist, hält der Artikel noch ein paar Tipps bereit, die man als Marketer beachten sollte. Unter Strich werden die bestehenden Social Communities also weiterhin nicht als optimales Umfeld für kommerzielle Inhalte angesehen, was letztlich auch nur logisch ist. Der Konsument möchte halt nicht an jedem Ort über Produkte reden, er möchte die Orte selber bestimmen. Und dort auch nicht die üblichen Botschaften vorgesetzt bekommen, sondern einen echten Mehrwert haben. Für die Community Manager gilt also offen und ehrlich zu sein, Gespräche anzustoßen, zu moderieren und zu informieren. Keine einfache oder kleine Aufgabe!
Happy New Year
Nach dem ganzen Weihnachts- und Silvestertrubel kehrt in aller Gemütlichkeit der Alltag zurück. Was in erster Linie bedeutet, dass die Postingfrequenz wieder zunehmen wird. Thematisch ändert sich hier relativ wenig, ich werde mich weiterhin sehr stark dem Thema Viral und Social Media Marketing widmen, zwischendrin aber auch wieder einzelne Beiträge zu anderen Themen haben.
Nach fast einem Jahr mit eigenem Blog kann ich sagen, es macht mir von Tag zu Tag mehr spaß. Die Postings gehen leichter von der Hand, die Leserzahlen entwickeln sich stetig nach oben und die Resonanz ist sehr positiv, was mich sehr freut. Kommentare könnten noch ein wenig mehr kommen, da gerade die Unterhaltungen sehr viel spaß machen. Aber den Schuh muss ich mir auch selber anziehen. Seit ich diesen Blog habe, kommentiere ich weniger bei anderen, was eigentlich sehr schade ist. Ich gelobe Besserung!














