Archiv für März 2009
Alter Klassiker
Man soll ja nicht nur das Neue zeigen, vielmehr ist es auch wichtig alte Spots nachträglich zu verdienter Ehre zu verhelfen. Da ich gerade wieder so einen gesehen habe, könnte dieses der Anfang einer wunderschönen Kategorie in diesem Blog sein. Oder halt wie so oft eine Eintagsfliege…
France Telecom Football
Stopmotion: Diesmal London
Wie die Filthy Duke’s die Social Media Dienste nutzen
Es kann sehr schnell gehen, wenn man mein Herz erobern möchte. Und da es jetzt nach einer emotionalen Unzulänglichkeit meinerseits klingt, und es vielleicht auch eine ist, sollte ich erzählen worum es geht. In mein Herz geschafft hat es nämlich gerade in kürzester Zeit die Band Filthy Duke, aber was mussten sie dafür tun? Zunächst musste ich irgendwie über ein ihrer Songs stolpern, was heute auf byte.fm passierte. Dann muss der Song mir natürlich so gut gefallen, dass ich das Bedürfnis verspüre ihn noch mal zu hören. In diesem Fall war es Somewhere At Sea, der auf YouTube (hier ihr Kanal) nicht zu finden war. MySpace sollte aber Abhilfe schaffen. Über die Homepage bin ich noch der Facebookgruppe beigetreten, und habe mir ihre Twitter Timeline angeschaut.
Guitar Hero lässt spielen
Weniger ist manchmal mehr, so ist es zugegeben ein recht einfaches Produkt was es hier zu bewerben gilt, schließlich ist die Zielgruppe und die Thematik sehr klar definiert. Gleichwohl machen die Spots für das Spiel Guitar Hero einfach spaß. Ob es Heidi Klum, ein paar bekannte Athleten oder rüstige Herren mit einer bekannten Band sind. Immer gleicher Aufbau bei wenig kreativer Mühe, aber Darsteller denen das Spielen sichtlich spaß macht. Und was gibt es besseres als das. Nach dem Klick die drei Spots:
[Update: Aus den Kommentaren noch das Metallica-Sequel unten eingebunden. Wirklich cool, und wie gesagt sehr hohe Views. Danke an Tobi.]
Schöne Bescherung
Der Süßwarenhersteller Cadbury, der seit dem Eyebrows Spot ein gewisse Bekanntheit erlangt haben dürften, kommt nun mit einem neuen Spot daher. Ob dieser seinem Vorgänger, der auf fast drei Millionen Views bringt, Konkurrenz machen kann ist fraglich. Aber die Idee gefällt mir, und hat mich durchaus zum schmunzeln gebracht. Stellt sich nur noch die Frage, was die Firma uns mit diesen Spots sagen möchte. Nähe zum Produkt kann ich da kaum spüren.
Freddie Forever
Arctic Monkeys
Ich habe ja nicht übermäßig Ahnung von Musikbusiness, und wie sich da in Zukunft Geld verdienen lässt. Aber der Weg, den die Arctic Monkeys gegangen sind ist schon cool. Ob jetzt MySpace oder die freien Downloads ihrer Tracks auf ihrer Website für den Erfolg verantwortlich sind, ich kann es nicht beurteilen. Aber Stadien zu füllen ohne einen Plattenvertrag zu haben, ist ein deutliches Zeichen für die Möglichkeiten im Netz. „Wir sind so weit ohne sie gekommen warum sollten wir sie reinlassen“ sagten sie auf die Frage, warum sie den Agenten keine Plätze auf der Gästeliste gaben. Der Weg ist auf jeden Fall ein sehr guter, und die Musik sowieso. Und wenn sie das Einbetten ihre Videos erlauben, ist dass noch ein weiterer Grund es zu tun. Video nach dem Klick, rock on!
Simpsons spoof auf Adidas
War die Kampagne für die Adidas Originals schon immer einer meiner Favorisierten, auch wenn sie nicht von allen so empfunden wird. Jetzt hat Adidas dafür den Ritterschlag bekommen, und zwar in Form einer gelben Familie aus Springfield. Und das ist, analog zum Oberlippenbart, ein sicheres Zeichen als relevant zu gelten. Um es mit den Worten von Mr. Bruns zu sagen: Excellent!
adidas Originals – Simpsons House Party Parody
Ok, it’s a fake
Nach dem in dem Go Yellow Spot schon von den Protagonisten angemerkt wurde, dass es sich einfach um ein Viral handeln muss, geht MINI nun einen sehr ähnlichen weg. Und ich finde auch die machen das Großartig. Vielleicht wird das ja der neue Trend.
MINI Clubman. Have you seen that?
Wir sind in einem Viral gelandet!
Ich habe mittlerweile ja schon relativ viel gesehen, aber diesen Viral finde ich wirklich sehr geil. Selten wurde auf so unterhaltsame Art und Weise das Thema Virales Marketing auf die Schippe genommen bzw. mit den auch berechtigten Vorwürfen gespielt. Ob es die thematische Ausrichtung ist (Titten, Elefant). Oder die Erkenntnis der Protagonisten, dass die Marke letztlich außer den Kosten nichts von dem Spot hat. Gerade der ironische Umgang macht mir hier so viel Spaß, und zeigt auch eines deutlich. Bei viralen Spots gibt es, wie auch überall sonst, Spreu und Weizen.
Go Yellow Viral Ad
Chameleon
Das Lesen von YouTube Kommentaren ist für mich eigentlich tabu, aber manchmal helfen sie halt doch bei der Einordnung bezüglich Qualität und Viralität. Wie ich hier schrieb, bin ich ja ein großer Fan von Ray Ban und ihrer Markenkommunikation. Doch diesem neuen Spot hätte ich eigentlich wenig Potential zugesprochen, aber die bisherige Meinungen – bei gerade erst 224 Views – deuten in eine andere Richtung. Gab meiner Meinung nach schon deutlich bessere, aber irgendwie ist das gleichgültige Farbenspiel des gelangweilt wirkenden Tieres schon lustig.
Super Chameleon
Röyksopp – Happy Up Here
Ich finde manchmal sagt die wikipedia in ihrer nüchternen Schlichtheit genug, um sich eigene Worte zu sparen. Ich möchte an dieser Stelle nur noch versichern, dass diese Vertreter der elektronischen Musik große klasse sind.
Röyksopp (auch Røyksopp geschrieben; norweg. für die Pilzart Stäublinge; in diesem Fall eher Atompilz) ist eine norwegische Musikgruppe bestehend aus Svein Berge und Torbjørn Brundtland. Sie sind Vertreter der elektronischen Musik. wikipedia
Röyksopp ‘Happy Up Here’
Im Schwein liegt die Wahrheit
Für alle Freunde von CSI St. Pauli (ich schrieb darüber) gibt es jetzt die original Hamburger Version. Mit viel Wortwitz und Charme, was die Ungeduld auf den Start weiter steigert.
Die Sau ist tot – German Version
Danke an Tobi für den Hinweis.
Netzroman
Karen Wiborg schreibt derzeit unter dem Titel „60 Grad“ einen Roman, was an sich ja nur bedingt spektakulär klingt. Bücher schreiben viele, daher lohnt sich wohl der Artikel erst, wenn man das Werk in den Händen hält. Doch hier liegt die Sache etwas anders, weil dieser Roman im Netz entsteht. Mit Romanblog, Blogroman, Facebookseite und Twitteraccount, alles in allem also sehr sozial-medial unterwegs. Und dafür bekommt sie zurecht auch einige Aufmerksamkeit in den neuen Medien (ob auch in den Alten kann ich nicht sagen).
Forrest Gump in One Minute
Wie es die Überschrift bereits erahnen lässt, haben sich die Studenten der University of York der Effizienz verschrieben. Warum Stunden verschwenden, wenn man die Geschichte von Forrest Gump auch in einer Minute und einem Take erzählen kann. Auf den ersten Blick würde ich sagen, es ist auch alles drin. Viral funktioniert so etwas augenscheinlich auch, bringt es das Video bisher auf 1.264.937 Views und zahlreiche Kommentare.
Forrest Gump in One Minute, in One Take
Notte Sento
Das wird jetzt hier zwar die inoffizielle Kurfilmwoche, aber ist ja auch mal eine ganz schöne Geschichte. Und genau diese wird auch im Folgenden erzählt, wenn ich mal diese dellingähnliche Überleitung gebrauchen darf.
Notte Sento ist ein wunderschöner Stop-Motion Film, der aus 4500 einzelnen Fotos besteht. Die Story kommt wenig spektakulär daher, wird aber von der Optik und der weiblichen Hauptdarstellerin voll und ganz aufgefangen. Möchte man diesen Film mit seinen Freunden teilen empfiehlt sich auch die Facebook Fanpage, oder man schaut sich noch auf der Seite zum Film um. Der Startet nach dem Klick:
















