Nummer 15

Über Virals und Social Media

Ein langer Weg (Werbung und Wirkung)

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Der Grundgedanke, der hinter dem ganzen viralen Mantel steht, ist doch eigentlich Emotion jedweder Art zu erzeugen. Diese animiert im besten Fall zum Weiterempfehlen, doch dann hat man noch keinen direkten Nutzen erzeugt. Views sind eben nicht die primäre Währung, die man sich als Ziel setzen sollte. Was man langläufig als Return of Invest bezeichnet, bedeutet runtergebrochen, dass auch was von Produkt oder der Marke hängen bleiben sollte. Also soll sie uns auch informieren und letztlich zum Kauf anregen. Dabei kann es aber kaum schaden, wenn sie uns gefällt und auch unterhält. Als ich die folgende Werbung von VISA bei iVisuell sah, trat genau dieser Effekt ein.

VISA Werbung Deutsch 60 Sekunden

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Ich finde die Werbung super! Die Kombination aus Story, Optik und Sound (Hintergund/ Story) ist nach meinem Empfinden absolut stimmig. Das Produkt ist subtil eingebunden, steht dabei aber hinter jeder Handlung in der Geschichte. Und auch wenn nicht als Viral, sondern eher als klassischer Spot für das TV produziert, wird es auch im Netz funktionieren. Des Weiteren kommen bei mir noch Assoziationen auf, die an Fatboy Slim’s Right here, right now erinnern. Eines meiner liebsten Musikvideos der Vergangenheit.

Fatboy Slim – Right Here Right Now

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Vielmehr kann Werbung nicht leisten, und sie gibt es auch leider viel zu wenig. Und wenn jetzt Einwende kommen, dass Kreditkarten auch immer die eigene Bonität vorraussetzen, und somit dem Besitzer eben nicht alles ermöglichen, dann stimme ich zu. Aber das lässt sich werblich wohl auch kaum kommunizieren. Es würde letztlich wohl auch nicht mehr als Unterhaltung funktionieren.

Geschrieben von nilsn

17 Juni, 2009 um 12:25

Veröffentlicht in Advertising, Marketing, Music, Viral, Word of Mouth

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