Archiv für Januar 2010
28 Drinks Later
Star Wars Collection
Ich stehe ja auf bekanntermaßen auf das Adidas Originals Zeugs, obwohl jener nicht der ganz große Wurf ist. Aber groß genug… (facebook.com/adidasoriginals)
Adidas Originals – Star Wars Collection
via MC Winkel;
Der begehbare Kleiderschrank
Zweifellos herrscht in diesem Webangebot eher eine testosterongeschwängerte Themenwahl, was die hier veröffentlichten Inhalte und Spots angeht. Was im Falle des Gefallens auch für den Werber spricht, da er mich erreicht hat. Nun haben sich Heineken und einige Andere an das Thema Kleiderschrank herangemacht, mit überdurchschnittlichem Erfolg. Was sich jetzt ein schwäbisches Unternehmen mit dem Namen Bohnacker ausgedacht hat, und auf was mich mein Cousin aufmerksam gemacht hat, ist doch irgendwie wieder langweilig. Idee okay, aber ich bezweifele einfach mal, dass die Damen dieser Welt das jetzt hocherotisiert zurücklässt. Außerdem fehlt mir da der entscheidende Trigger, der zwischen gutgemeint und gutgemacht liegt.
The Closet FOR THE LADIES
Er kann sie fast alle
Tocotronic singen ja derzeit „Was du auch machst, mach es nicht selbst.“ Und genau daran nimmt sich Stefan Margenfeld kein Beispiel. Der mir bis dato unbekannte Schauspieler, Schreiber oder Sprecher hat sich ein kleines und unterhaltsames Stück audiovisuelle Selbstvermarktung gebastelt, und es ist sehr gut geworden.
Stefan Margenfeld – kann sie alle.
gefunden bei juliettabu;
Otto Normalrecruiting
Man verfällt ja immer leicht in innerliche Jubelschreie, wenn ein Unternehmen die sozialen Onlinemedien für sich entdeckt. Und richtig sind diese Schritte ja irgendwie auch, doch meist hat man relativ wenig zu erzählen, und so ist das ganze dann doch ein wenig kaugummiähnlich. Das sich dann ausgerechnet Otto relativ gut aufstellt, kommt dann doch ein wenig überraschend für mich.
Der Handelskonzern versucht nun sein Personal über die neuen Kanäle zu suchen. Zu diesem Zweck gibt es jetzt die Aggregationsseite ottogroup-karriere.com, auf der die Aktivitäten auf Twitter, Facebook und YouTube zusammenlaufen. Im Übrigen wird derzeit ein Praktikant im Bereich Social Media gesucht.
Den nötigen Push möchte man dann viral erzeugen, hier wird es dann aber hintenraus noch ein wenig holprig. Die Dialoge sind ja noch recht unterhaltsam und lustig. Ebenso sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Mann im Spot Michael Picard ist, denn man nicht kennen muss, der aber der Personaldirektor von Otto ist. So viel Engagement sollte dann auch belohnt werden, daher gibt es natürlich auch unten noch den Spot. Und weil Otto ja auch ein gutes Monitoring hat, lest ihr hier bestimmt meinen Text und erklärt mir dann in einem Kommentar, was ihr euch bei diesem Ende mit der Lucy gedacht habt.
Fliegendes Vorstellungsgespräch
Täuschen vs. Unterhalten
Wer sich schon mal Gedanken gemacht hat, was Werbung darf, was sie vielleicht aber auch kann, oder eher sollte, dem sei empfohlen den Artikel und den noch viel interessanteren Diskussion auf dem Werbebbloger zu folgen.
Anstoß war dieses Zitat von David Eicher…
Werbung bildet selten die Realität ab. Wo liegt der Unterschied zwischen einem am Computer geschönten Kampagnenbild, welches eine Scheinrealität abbildet, und einer Mary Woodbridge? Werbung verkauft nun mal Illusionen. Quelle: Spiegel Online
… der sich in den Kommentaren auch weiter zu Wort meldet. Meinen Standpunkt kann man dort ebenfalls erfahren. Kleiner Typ noch, unbedingt auch den Links in dem Artikel bzw. den Kommentaren folgen.
Die tatoowierte Brille
Jetzt hat Ray Ban es mit der tatoowierten Brille doch mal geschafft so völlig neben meinem Geschmack zu liegen. Ich weiß schon Never Hide uns so. Aber gefallen hin oder her, viral wird er dennoch werden, da er dieses gewisses Shocking-Element inne hat. Oder sollte man eher sagen, die Endgültigkeit lässt einen ein wenig an seinem Verstand zweifeln. Hier gibt es noch ein paar Fotos auf flickr. Meine Erkenntnis ist, dass auch Ray Ban fehlbar ist.
Guy Has Glasses Tattooed On His Face
LIGAtotal! testet Sky
Zugegeben habe ich mich schon über diese Aktion gefreut, als mir von der Idee LIGAtotal! testet Sky von einem Freund berichtet wurde. Sky du Mont hat ja seine humoreske Ader gerade noch da unter Beweis gestellt, als Bully Herbig noch lustig war, und jetzt verhilft ihm sein Vorname zu einem weiteren werblichen Engagement. Wer jetzt ein Feuerwerk an Lustigkeiten in den Spots erwartet, wird allerdings enttäuscht sein. Hier liegt tatsächlich in der Ruhe die Kraft, und es funktioniert in meinen Augen mehr als gut. Subtile Seitenhiebe auf die Konkurrenz ohne dabei arrogant oder anmaßend daherzukommen, so mag ich das.
LIGA total! testet Sky im Studio.
LIGA total! testet Sky auch … auf dem Platz; …unter Fans; … an der Linie;
Lieblingsbücher I
Die beste Nachricht ist diesmal leider nicht für euch, sondern für mich: Ich lese mittlerweile wieder sehr viel, und bin von den letzten Autoren mehr als begeistert. Und da ich Blogautoren zwar sehr schätze, das Schreiben eines Buches aber deutlich mehr, werde ich diese Autoren in Zukunft wieder mehr würdigen. Als erstes Daniel Kehlmann.
Mit nur einem Buch hat er es zu meinem neuen Lieblingsautor geschafft, und ich habe den Bestseller Die Vermessung der Welt noch nicht einmal gelesen. Mit seiner zweiten Veröffentlichung Ruhm hat er aber ein Buch nach meinem Geschmack geschrieben. Ich stehe auf Kurzgeschichten, und noch mehr, wenn sie sich aufeinander beziehen. Und genau so ist dieses Buch.
Doch die Geschichten sind es weniger, die mich so sehr beeindruckt haben, es ist viel mehr die Art zu schreiben. Ich habe noch nie einen Text erlebt, der so fließt, so rund ist. Habe noch nie so ein klares Bild vor meinem inneren Auge gehabt, und konnte selten über sprachlich bedingten Witz so herzlich lachen (auch wenn man es auf zeit.de etwas humorloser sieht). Darüber hinaus ermöglicht Kehlmann dem Leser einen tiefen Blick in das Innenleben von Menschen, alle freilich, und daher der Titel, handeln in verschiedener Weise vom Ruhm, beziehungsweise dem (Wieder-)streben danach. Ein grandioses Buch, dass leider – und das ist die einzige Kritik – sehr kurz geraten ist. So war das Vergnügen viel zu schnell vorbei.
Ruhm: Ein Roman in neun Geschichten (Amazon-Partnerlink)
Relax, your dressed?
Dies ist ein Spot von dem Brand TNT für Kleidung und gegen die Schweinegrippe, oder so? Also so ganz habe ich die Message noch nicht erfasst. Läst man mal außer acht, dass die letztlich so gefährlich gar nicht war, frage ich mich dennoch was die Botschaft ist? Relax, your dressed?
TNT Winter 2010?
via @nerotunes;
Zapfen
Weil ich dieses symbolfreie Foto unterbringen wollte, weil ich diese Gedanken von Johnny teile, weil hier aufgrund von Zeitmangel so wenig los ist, und einfach weil ich diese Geschichte so wunderbar finde, verlinke ich hier mal wieder, und einfach so. Doch reicht es mir nicht, jetzt einfach so zu sagen, dass es ein guter Text, eine gute Story ist. Ich bin mittlerweile ein etwas anspruchsvollerer Leser geworden, nicht was Blogpost angeht – die können gerne auch schnell und dreckig sein -, aber was Geschichten angeht, auch wenn sie sehr kurz sind. Ich mag Texte die einfach fließen, die einen speziellen und lockeren Witz haben, aber niemals angestrengt oder gewollt klingen. Und da ich dies dort so empfinde, empfehle ich, und wenn ihr wollt klickt euch dort hin, Elisa von Malte Welding. Eine Episode aus dem Leben von Paul, und diesmal eine, die mir sehr Wahrhaftig vorkommt. Weil ich sie so, oder auch ganz anders erlebt haben könnte.
(Wer überflüssige Kommata findet, ihr wist ja, könnt ihr behalten.)
Flickr

Bus, ursprünglich hochgeladen von nilsn_
Nach langer Phase der Lustlosigkeit habe ich mich nun auch für eine Aktivität als Laienfotograf und Privatlesereporter entschieden. Im ersten Schritt habe ich schon ganze sechs Fotos hochgeladen (eines davon oben), weitere werden aber folgen. Kontakten und Kommentieren wie immer strengstens Erwünscht!













