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Something about advertising II

Veröffentlicht in Mediales by nilsn am April 22nd, 2008

Unglaubliches habe ich bei Spreeblick gelesen. Facebook macht Werbung mit den realen Namen seiner (im Netz populären) Nutzer. Johnny hat seine Konsequenzen daraus gezogen, und die Community verlassen. Ob das jetzt rechtlich einwandfrei ist, kann ich nicht beurteilen. Johnny glaubt ja (wegen der AGB), in den Kommentaren ist aber auch eine andere Meinung vertreten.
What ever, ich finde das ganze ziemlich daneben. Letztlich ist es immer noch ein geschützter Kreis, auch wenn die Barrieren nicht hoch sind anonymer Teil dessen zu werden. Aber mit Nutzernamen nach außen zu werben, dass wäre ja ungefähr so, wie wenn Lufthansa damit wirbt welche Prominenten bei Ihnen gerade geflogen sind.
Für ein ganz großen Skandal scheint es nicht zu reichen. Zumindest die Werbeblogger und Off the record bleiben vorerst ruhig. Das ging bei StudiVZ schon schneller. Vielleicht kommt ja noch was…

Ich habe ja an dieser Stelle über den neuen Spot von Sony „Foam City“ geschrieben. Einer meiner wenigen Kommentatoren fragte: Wer macht das wieder weg? Dieser Kommentar veranlasste eine Dame von der betreuenden Agentur, mir eine Mail mit Information zu schicken. Hier ein Auszug:

Ich habe auf Deinem Foam City Eintrag bemerkt, dass sich einer Deiner Leser über den Umwelt-Einfluss des Schaums geäussert hat und habe mir gedacht, Dir die Details zu senden, falls Du Deine Leser gerne zu diesem Thema informieren möchtest.

Dann schreibt Sie halt noch, dass es umweltfreundlich und abbaubar war. Ich finde das eigentlich gar nicht schlecht. So ne Mail stört ja nicht weiter, und sollte eine Diskussion entstehen, ist man halt relativ unaufdringlich informiert. Passt schon.
Ich würde ja gerne mal wissen, was die Reaktion auf den ersten Spot von Sony war. Wahrscheinlich haben sich hunderte beschwert, weil die ganzen Bälle im Vorgarten lagen.

[Update] Bei connectedmarketing gibt’s noch mehr, sowie beim PR Blogger und bei Ibo;

[Update 2] Johnny fordert jetzt Schadensersatz, zu Recht wie ich finde. Viel Erfolg!

Auf nach Europa

Veröffentlicht in Sportives by nilsn am April 22nd, 2008

Ich kann nichts dagegen machen, ich werde immer so euphorisch, wenn ich solche Meldung lese. Nach Mario Eggimann kommt nun auch Jan Schlaudraff zu den Roten. Ich habe mir fest vorgenommen, meine Erwartungshaltung herunterzuschrauben. Aber es ist halt so verlockend vom internationalen Geschäft zu träumen, auch wenn es dann wieder nur der graue zehnte Platz wird.

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Kompakter Durchschnitt

Veröffentlicht in Mediales by nilsn am April 22nd, 2008

Als ich heute auf dem Weg in die Agentur war, bekam ich noch von einer hübschen jungen Dame eine „Welt Kompakt“ in die Hand gedrückt. Umsonst ist ja immer gut, dachte ich.
In der U-Bahn habe ich mich dann an die Lektüre dieses Formats gemacht. Wo wir gerade beim Format sind, das ist noch das Beste am diesem Printerzeugnis. Ähnlich wie die Frankfurter Rundschau erscheint sie im praktischen halbnordischen Format, was gerade in der Bahn zu einem erhöhten lesevergnügen führt bzw. führen würde, wenn die Artikel besser wären.

Sie wird durchgehend vierfarbig gedruckt, legt besonderen Wert auf Aktualität und richtet sich mit kurzen Texten an jüngere Leser. Stellenweise wirbt der Slogan “Die erste Zeitung to go”. Wikipedia;

So steht es in der Wikipedia, und bestätigt auch meinen Eindruck. Auf der Titelseite findet sich auch gleich die Hammergeschichte. „EU Abgeordnete stellen zu viele Fragen?“ Das kann man ja auch machen, aber auf der Titelseite? Und dann noch die ganzen Fragen auflisten weil alles so furchtbar witzig ist?

Wie auch immer, der Rest der Zeitung ist ebenfalls eher Fastfood Journalismus. Und dass der Redaktionsschluss um Null Uhr liegt, hebt die Welt zwar hervor, nach vorne bringt es die Zeitung aber auch nicht, für den Sport ist es aber wohl ganz gut. Ich bleibe da lieber bei meinen altbewährten Zeitungen.
Das hier aber kein falscher Eindruck entsteht, besser als die Bild ist sie schon, und wer für 70 Cent eine kurzweilige Informationsquelle braucht, who cares? Wenn ich die Welt noch mal in die Hand nehme, dann nur für umsonst.

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Voll Milch du Sau

Veröffentlicht in und der Rest by nilsn am April 17th, 2008

Es gab da eine Lücke, die da klaffte riesengroß, sie wurde soeben geschlossen, unnötig zu erwähnen das sie mir sehr unangenehm war und ist. Vollmichsau dachte ich - und zwar eierlegend - nie wäre ich darauf gekommen, es könnte sich um eine Wollmilchsau handeln. Nach meiner Vorstellung würde es folglich wohl auch die H-Milchsau geben, blöd irgendwie. Ich leg mich wieder hin…

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What the fuck?

Veröffentlicht in Mediales, Populäres by nilsn am April 16th, 2008

Da lese ich nichts ahnend diesen kurzen Hinweis von Johnny, der übrigens auf dieses Sensationsinterview mit dem – völlig zu unrecht in den Kommentaren diffamierten – Chef von DDB Berlin Amir Kassaei und Karl Lagerfeld verweist.

Ich schau mir das Video an und denke mir „Geile Qualität, was ist das für nen Host?“. Und was muss ich feststellen: Das ist eines der interessantesten Projekte die ich seit was weiß ich wie lange gesehen habe.

Entertainment, Baby. Schau Dir unsere vier Channels an, randvoll gefüllt mit Konzerten, Interviews, Serien, Reportagen, Nachrichten, Informationen, Bits & Pieces… Hobnox-Style. Musik, Film, Urban Culture… WebTV wie es sein sollte.

So schreibt hobnox.com über sich. Auf jeden Fall ist es ein Projekt von Künstlern für Künstler, mit dem Ziel sich besser vermarkten zu können. Einziges Problem, dass wird mir wahrscheinlich ein vielfaches meiner kostbaren Zeit rauben. Kann ich mit leben…

Was ich mich allerdings Frage: Wieso erfahre ich davon mal wieder als letzter so spät? Nach meiner kurzen Recherche haben kaum hoch frequentierte Blogs was gebracht. Warum?

Mehr Infos gibt es bei internetszene.com;

Bei der Netzeitung;

Beim 01blog der Cebit;

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Schaumparty

Veröffentlicht in Mediales by nilsn am April 15th, 2008

Der vierte Spot von Sony ist raus. Nach dem es mit dem “Balls” Spot sensationell anfing, setzte man m.E. noch einen drauf, “Paint” ist mein absoluter Liebling aus der Reihe. Der dritte “Playdoh” wäre ohne die Vorgänger eigentlich nichts Besonderes. Da fehlt mir irgendwie was. Jetzt also der vierte “Foam City”, und der funzt wieder. Da kommt nun wieder Atmosphäre rüber, und manche Einstellungen sind wunderschön. I mog’s!

via Bewegunsmelder/JvM;

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Läuft!

Veröffentlicht in Mediales by nilsn am April 14th, 2008

Es gibt derzeit zwei Debatten/ Themen mit denen ich mich beschäftige, anderseits aber auch nicht. Einmal geht es um Angela Merkel, einmal um Mattias Schweighöfer. Die eine hatte Ihre Brüste ausgepackt, zumindest den oberen Bereich – Der Fachmann und Kenner pflegt hier von einem Dekolleté zu sprechen. Der andere sagte ebenfalls nichts, er machte aber ein recht eindeutiges Zeichen, was in der Interpretation zu Uneinigkeit führt [1][2]. Und warum mich beides weder schockiert noch über den maßen interessiert?

Zum Fall „Merkel“: Mir ist es relativ egal, wie sich Politiker anziehen. Merkel hat jedes Recht sich so zu kleiden, wie Sie möchte. Die Medien haben jedes Recht, diesen öffentlichen Auftritt zu kommentieren und zu beurteilen wie Sie möchten. Dass manche das Thema boulevardesk und sexistisch angehen, gefällt mir nicht. Trotzdem möchte man rufen: Was zum Teufel überrascht euch so an der Berichterstattung?

Zum Fall „Schweighöfer“: Ich habe nie verstanden warum man die Gilde der Schauspieler immer für so Intellektuell hält. Ich gestehe natürlich ein, dass die Dichte wohl höher ist, da auch eine intensivere Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen oder politischen Themen erfolgt. Doch ich halte es für einen Fehler allen blind das Talkshowgelaber abzukaufen, auch hier gibt’s die Blinden unter den Zyklopen. Und der ein oder andere sagt oder macht vielleicht auch mal Sachen die in der Nachbetrachtung nicht sonderlich gut ankommen. Ich finde seine Aktion nicht sonderlich gelungen - auch nicht dieses Interview - aber so schlimm ist das Ganze dann auch irgendwie nicht.

Frédéric Valin sagte dazu Si tacuisses, vielleicht gilt das ja auch für mich…

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immer wieder

Veröffentlicht in Sportives by nilsn am April 13th, 2008
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Gruppenzwang

Veröffentlicht in Mediales by nilsn am April 13th, 2008

Im Normalfall raucht man ja auch eine, wenn sich der Nachbar eine anzündet. Mir geht das jedenfalls so. Was aber, wenn man alleine ist? So richtig alleine raucht man dann auch nicht. Many Same versucht dieses zu visualisieren, mit Erfolg.

via I am Jeriko;

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Dinge die man nie vergisst

Veröffentlicht in Sportives by nilsn am April 11th, 2008

Natürlich geht’s vorm Wochenende noch mal um die wichtigste Nebensache der Welt. Gestern haben die Bayern ja schon für einen völlig überraschenden Adrenalinschub gesorgt, und das obwohl ich auf nationaler ebene die Bayern gar nicht mag. Aber einem Olli Kahn – der mich optisch eher an den großen Siegfried erinnert – so außer Rand und Band zu sehen, dass hatte doch schon was. Und international halte ich sowieso immer zu den Deutschen, allein schon um die Zahl der Quali-Plätze zu halten bzw. zu erhöhen.

Das wollte ich aber gar nicht sagen, sondern – und die Überschrift deutet es an – dass es Momente im (Fußball)Leben gibt die man nicht vergisst. Dazu gehört unter anderem das Verhalten der Cottbuser in den Aufstiegsspielen gegen 96, ich sag nur der letzte macht das Licht aus. So etwas vergisst man nicht, nicht wenn das Herz an den Roten hängt.

Aber ich habe noch ein anderes Erlebnis, und jetzt bekommt dieses Posting auch ein hauch von Aktualität. Ich war damals ca. sieben Jahre alt und mein Vater nahm mich das erste Mal mit ins Niedersachsenstadion. Ich glaube jeder wird mir Recht geben, wenn ich sage welch wichtiger Moment es für eine Vater-Sohn Beziehung ist. Jedenfalls spielte Hannover gegen die Frankfurter Eintracht, und was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, die Karten die wir gerade käuflich erworben hatten lagen direkt unter dem Frankfurter Gästefanblock. Es waren 90 Minuten Angst! Angst einen Becher an die Rübe zu bekommen, Angst von einem vorbeistürmenden Fan in Grund und Boden gerammt zu werden, halt einfach die nackte Angst. Mein Vater tat sein möglichstes um die Situation zu entschärfen, er wäre dabei fast seinerseits verprügelt worden. Ich habe mich danach fünf bis sechs Jahre nicht mehr ins Stadion getraut. Diese Jahre hat mir die Eintracht geklaut. Jahre meiner Kindheit, die ich mit Begeisterung hätte im Stadion verbringen sollen. Ich bin deswegen nicht mehr Sauer, ich werfe auch keinem Frankfurter was vor, die Frau am Kartenverkauf hätte Vater und Sohn ja auch an eine etwas charmantere Stelle setzen können. Aber so funktioniert halt der Fußball nicht, so was bleibt immer im Kopf. Deswegen erwarte ich von den Roten morgen einen ganz klaren und deutlichen Sieg. Einfach weil es für mich ein Stück Genugtuung ist, wenn die Eintracht leidet. Is nichts persönliches!

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