Something about advertising
Beim werbeblogger gibt’s ne lustige kleine Geschichte vom Point of Sale, oder wie der Volksmund sagt ‚Supermarkt’. Und zwar wurden hier einfach mal die zur Verfügung gestellten – und wahrscheinlich noch subventionierten - Werbemittel zweckentfremdet. Jetzt ist halt statt dem Jägermeister mal der Oldesloer Weizenkorn wild. Fotos und Artikel von ramses101 gibt es hier. Ich habe ja eher den Verdacht, dass der Korn blind macht…
Dann lief gestern noch bei Polylux ein Beitrag über die „Radical-Advertising Ausstellung“ in Düsseldorf. Sehr sehenswert und teilweise sehr schöne, schockierende bzw. beeindruckende Kampagnen. Ansehen lohnt sich, den Beitrag gibt es hier und einen Artikel bei Spiegel Online hier.
Und zu guter letzt ein Artikel der FTD, sollten hier Chefs mitlesen. Freibier Friday klingt nicht nur gut, es steigert auch noch die Mitarbeitermotivation. Es darf also entkorkt entkront werden. Cheers und ein schönes Wochenende…
[Update] Falls das ein wenig untergeht, auf der Seite http://www.radicaladvertising.de/ gibt es viel zu gucken und zu klicken. Wirklich sehr empfehlenswert für alle Interessierten.
Verwechslungsgefahr
Verwechselt eigentlich noch jemand außer mir die ganze Zeit, wer hier das Model und wer der Freak ist?
Komische Sendung…
Kuttner is back
Ab Herbst ist Sarah Kuttner wohl bei der ARD zu sehen. Ich hatte mich ja hier schon zum Musikfernsehen geäußert, daher freu ich mich auch, dass solche Gesichter wieder einen Platz in der Fernsehlandschaft bekommen. Ich bin jetzt wahrscheinlich nicht der große Kuttner-Fan, aber im tristen Fersehalltag ist mir so was allemal die Zeit wert. Was mir übrigens auch mit Schmidt & Pocher so geht. Das ist garantiert nicht die Qualität, die der Herr Schmidt mal hatte, sticht aber dennoch aus der Grauzone heraus.
Zum Konzept der kuttnerschen Sendung, Name “Kuttners Kleinanzeigen”, kann man wohl noch nicht viel sagen, kann sehr lustig werden, kann aber auch nicht. Sie will Menschen besuchen, die skurrile Kleinanzeigen aufgegeben haben. Interviewen konnte Sie ja schon immer, und das auf eine sehr lockere Art. Man wird sehen…
via DWDL;
Musikfernsehen is dead
Zugegeben, ich bin nicht sonderlich objektiv, da ich Musikfernsehen respektive Videos seit Jahren gerne schaue. Das ist in letzter Zeit aber sehr schwer geworden. Blöd das es allem Anschein nach auch so bleibt, und warum sagt MTV-Chefin Mühlemann hier.
Mag ja sein das die Dame richtig liegt, zumindest aus ökonomischer sicht. Dann muss ich den Damen und Herren aber jedwedes Bestreben absprechen ein Musiksender zu sein. Betrachtet man einmal das jetzige Programm, es besteht zum größten Teil aus untertitelter oder synchronisierter amerikanischer Zweitverwertung. Egal ob es Next, Exposed, Date my Mom oder irgend ne andere scheiße ist. Ich weiß ja nicht wie MTV Deutschland das mit dem Mutterkonzern abrechnet, wahrscheinlicher ist es aber deutlich billiger als eine Eigenproduktion. Ich find’s einfach nur schade, da sehr viel Potential verschenkt wird. Wo sind Sendung von Kuttner, Roche, Raab und Ruf. Die muss man ja nicht alle mögen, aber es war im Gegensatz zu dem heutigen Programm zumindest Erfrischend.
Aber die Bemühungen Anspruch ins Programm zu bekommen scheitern, da man wahrscheinlich nicht aus dem Teufelskreis hinaus findet, der den harten aber nötigen Weg beinhalten würde die Klingeltonwerbung sein zu lassen. Warum? Wie soll diese Art der Werbung – die nur mit „sensationell nervig“ beschrieben werden kann – mit einem anspruchsvolleren Programm zusammenpassen?
Für mich bleibt also nur der Weg ins Internetz, aber ich gehöre – dessen bin ich mir bewusst – auch seit Jahren nicht mehr zur Zielgruppe. Aber andererseits ist es ja hier auch ganz in Ordnung, alles so schön bunt hier…