Alles Schlechte - Die Schattenseite des Web 2.0
Aufgepasst liebe Freunde des Boulevards, die Bunte hat eine Videoserie gestartet, die eine derartige virale Power in sich trägt, das der ein oder andere Onlinefachmann mit den Ohren schlackert.
Ihre Videoserie nennt sich “alles Bunte”, und erfüllt alle nicht vorhandenen Erwartungen. Die Optik lässt den Schluss zu, dass die Online Redaktion der Bunten Praktikumplätze an Schüler der zehnten Klasse vergibt. Sensationell wie da thematisch passende Fotos in den Hintergrund der Moderatorin fahren. Wo wir gleich beim nächsten Thema sind.
Die Moderatorin scheint sich bei dem Vortragen der neuen Themen, die der Boulevard zu bieten hat, über die Belanglosigkeit lustig zu machen. Was mir als Laie ein wenig paradox vorkommt, ich dachte die verdienen genau damit Ihr Geld, oder nicht?
Wie dem auch sei, dieses Wunderwerk des neuen Internet erreicht grob zwischen 1000 und 10.000 Views. Keine Ahnung, ob man damit zufrieden ist. Wahrscheinlicher ist, dass man endlich auch was in diesem Web 2.0 macht.
Dazu passend gibt es auch noch den Videoblog unter gleichem Namen, der eigentlich in Ordnung ist, aber augenscheinlich noch nicht angenommen wird. Zumindest habe ich noch keine Kommentar gesehen. Aber was soll man auch schreiben, außer vielleicht Laaaaannnngweilig!!! Hier könnte ja mal die Redaktion aktiv werden, merkt doch keiner…
Da man bei der Bunten aber die Synergien zu nutzen im Stande ist, hat man das ganze auch auf Bunte.de im Programm. Also kann man als fazitären Schluss nur sagen: Egal wie Ihr es macht, scheiße bleibt scheiße. Aber eventuell unterschätze ich auch das öffentliche Interesse am Boulevard, was die Bewertung aber auch nicht besser macht.
Achtung, das Grauen nach dem Klick:
Ich auch!
Ich wollte nur kurz sagen, dass ich jetzt auch endlich dabei bin. Hier wird getwittert!
Feel free to follow…
Das Online Reputation Management als digitale Bewerbungsmappe
In erste Linie hat mich Klaus Eck vom PR Blogger inspiriert, der gerade eine Serie zum Thema „Online Reputation Management“ laufen hat. Des Weiteren ist die Frage, was man im Web über eine Person finden sollte und wie man es beeinflusst durchaus eine spannende.
Die erste Frage, die man sich stellen sollte lautet wohl: Was möchte ich eigentlich mit meinem Onlineprofil erreichen? Soll es mein berufliches oder privates Profil schärfen? Je nach dem, sollte man seine Schwerpunkte setzen. Ich gehe hier von der beruflichen Komponente aus.
Es kann nur einen geben!
Manchmal bekommt man die Möglichkeit es sich sehr einfach zu machen. Warum sollte ich die nicht mal nutzen? Aber von Anfang an: Es gibt ja die ewige Diskussion zwischen Print und Onlinern, die - mit Verlaub - einem Freund von beiden übel aufstößt. Nun kann man sich die Mühe machen einen eigenen Beitrag zu verfassen. Sich darüber aufregen, Stellung beziehen, Argumente anbringen wie: “In der Bahn am frühen Morgen fällt es schwer online Zeitung zu lesen”, oder “Was in der Zeitung steht, das ist doch alles kalter Kaffee von gestern”. Man kann es aber auch anders angehen, und zwar so wie Malte Welding in der Netzeitung.
Was sich nicht ändern wird, ist, dass guter Journalismus von Neugier getrieben ist, von der Suche nach der treffendsten Formulierung, dem besten Bild, der Perspektive, die so noch niemand eingenommen hat. [...] Ob der Artikel dann in Form von Pixeln oder Druckerschwärze erscheint – das ist eine Frage von Wirtschaftlichkeit und Geschmack. Malte Welding in der Netzeitung
Ich bin fast geneigt, nein ich bin geneigt, zu sagen, Sie können diese Meinung auch als die Meinige betrachten.
(via)
Internetwerbung - The next level…
Heimatkunde
Nur ganz kurz: Gerade läuft “Heimatkunde” auf Byte.fm. Und auch wenn sich viele mit Superlativen leicht tun, ich tue es nicht. Trotzdem sage ich mit Nachdruck: Die besten Radiosendungen die ich kenne. Deutsche Musik kann so derartig abgehen…
Community, Blogs and Advertising
Es scheint ja die größte Herausforderung zu sein, Werbung in sozialen Netzwerken zu platzieren. Beim Themenblog hat Mark einen Artikel von Holger Schmidt – also heute schon zum zweiten Mal hier verlinkt – empfohlen, des Weiteren verweist er auf Mavens Dialog.
„In Online-Kampagnen in sozialen Netzwerken entsteht immer ein Dialog zwischen dem Werbetreibenden und seiner Zielgruppe. Das kann verschiedene Formen haben: ein tatsächlicher Dialog, ein Wettbewerb oder ein Gewinnspiel. Auf jeden Fall geht es darum, eine Interaktion, eine Einbindung oder eine Begegnung mit der Marke herzustellen“
Sagte Joel Berger, Deutschland-Chef von MySpace
Ich habe ja die StudiVZ Schnitzeljagd schon hier [1][2]begleitet, die Idee ist ja auch nicht schlecht, die Ausführung war dann aber eher Langweilig. Aber wie dem auch sei, letztlich deutet alles in die gleiche Richtung. Mit Bannern oder Textanzeigen kommt man nicht wirklich weiter. Auch wenn jetzt – dem personalisierten Gedanken sei Dank – neben der Gruppe „Ballermannfreunde“ eine Mallorcareise angeboten wird, die goldene Lösung ist es bei weitem nicht.
Gespräche sind das Marketing der Zukunft. Nichts ist so effizient, nichts so zielgruppengerecht, nichts so überzeugend wie eine persönlich ausgesproche Empfehlung für eine Marke, ein Produkt, eine Idee.
So heißt es auf der Seite von Mavens, doch dafür müsste man auch ein wenig ins Risiko gehen, auch mit Kritik gut leben können, und auch vernünftig damit umgehen. Wenn Firmen versuchen, durch Merhfachpostings Kritik zu entwerten, schießen Sie sich in den meisten Fällen selber ins Knie. Das Echo bei der „Enttarnung“ wird in keiner Weise mehr zu handhaben sein. Daraus resultiert m.E. eine völlig neue Kommunikationspolitik im Netz, die sich durch Nähe und Offenheit kennzeichnet.
Welche Barrieren bei den Unternehmen noch niedergerungen werden müssen zeigt z.B. auch das Beispiel Adical.
Die Idee von Mavens und Adical geht wohl in die richtige Richtung, wobei wahrscheinlich noch keiner wirklich sagen kann, welche Formen sich durchsetzten. Es wird also noch einige (Werbe-)Versuche geben, die verpuffen werden.
[Update] Natürlich sollte ebenfalls noch das Beispiel Grey (via Indiskretion Ehrensache und dem werbeblogger) als Negativbeispiel dienen. Und die sollten es ja eigentlich wissen…
next08 - get realtime, baby!
Videos von den Vorträgen auf der Next08 gibt es hier. Habe noch keinen einzigen Beitrag angeschaut, folglich tue ich mich mit Empfehlungen nicht nur schwer, sie sind mir schlicht nicht möglich. Wenn ich das nachgeholt habe, folgen diese noch (vielleicht).
Wer Interesse an Zusammenfassungen in Textform hat, kann dies bei Off the record tun. Hier gibt es 9 1/2 fazitäre Thesen zur Next.
Der Satz der Sätze gehört aber Felix: Hier der ganze Beitrag:
interessant: um anonym zu bleiben geben manche Teilnehmer auf der next08 ihren vollen Namen, statt ihres Pseudonyms an.
Holger “Der Netzökonom” Schmidt hat dagegen einen vollen Name und ein Pseudonym, folglich kann man Ihm nicht vorwerfen, dass er sonderlich anonym unterwegs wäre. In diesem Beitrag geht es um das Start-Up-Sterben, das momentan scheinbar verstärkt zu beobachten ist. Auf der anderen Seite gibt es noch einen schönen Beitrag zum Thema “Jobmaschine Internet“. Dürfte gerade für diejenigen interessant sein, die einen Einstieg in diese Branche in betracht ziehen.
Get real, it’s time.




