attention, please!
Im Moment schreibe ich ja eher nicht mehr so viel, was einerseits am Zeitmangel liegt, was aber auch wieder ein Schwachsinnsargument ist. Ich müsste mich halt mal wieder richtig ransetzen, aber im Moment verbringe ich die Zeit lieber mit dem Lesen als mit dem Schreiben, entspannt im Moment einfach mehr.
Ein weiterer Punkt ist, dass mein Internetzugang nicht so sauber läuft, da fühlt man sich teilweise wie ein Franzose dem man das Baguette weggenommen hat. Aber lange Rede kurzer Sinn, wird halt wieder ein wenig verlinkt.
Bei ConnectedMarketing gibt es eine sehr schöne Zusammenfassung der “Studie zu Werbung und viralem Marketing in Social Communities” von der Tomorrow Focus AG. Teilweise ist es mit meinen Empfindungen deckungsgleich. Das bei StudiVZ und Co. „gechattet“ wird ist mir aus eigener Erfahrung bekannt, auch wenn es nicht sonderlich Komfortabel ist, viele Kontakte haben halt keine alternative. So geht dann Nachricht um Nachricht hin und her.
Flash-Layer nerven mich auch, Banner sind mir eher egal. Hier also auch Deckungsgleichheit. Wo wir gerade bei Bannern sind, mir passiert es in letzter Zeit sehr oft, dass ich Damenbademoden und -unterwäsche von Tchibo offeriert bekomme. What’s up with personalized advertising? Ich meine, ich freu mich ja über die Bilder, aber die Frauen kann man ja nicht erwerben, oder?
Den Rest gibt’s in der Studie, oder halt bei ConnectedMarketing.
Wer sich ne Hand voll Dollar verdienen möchte (genauer 5000 €), sollte sich mal bei AGENDAPOP umschauen. Auf diesen Blog bin ich über ein Pingback aufmerksam geworden, was ich nicht bereue. Wer thematisches Interesse mitbringt, sollte diesen umgehend seinem Reader vorwerfen.
Hättet Ihr auch nicht gedacht? Gesehen beim Bewegungsmelder, aus einer Studie von Universal McCann (Studie hier). In Deutschland sieht es wohl noch ein wenig anders aus, trotzdem kommen die Zahlen für mich recht unerwartet.
So, habe ich mir wieder ein paar Zeilen zusammen geklöppelt.
Süddeutsche - Die Scheiße in der Hand
Der Tag fing gut an für mich. Ich hatte den Wecker in meinen Traum eingebaut, was mir 40 Minuten Schlaf mehr brachte, den Morgen aber auch etwas hektischer gestaltete. Doch um mich für die Fahrt noch mit ner Zeitung nem Kaffee auszustatten sollte es noch reichen. Dass ich damit nicht ganz richtig lag, merkte ich als die U-Bahn mir arrogant die Rücklichter zeigte. So hatte ich wenigstens noch Zeit für ne Zigarette, dachte ich und ging wieder nach oben. Ich lehnte mich mit einer Lässigkeit, die sonst nur der Marlboro Cowboy zu besten Zeiten inne hat, an eine Mauer, die Zeitung legte ich auf die selbige. Beschissen, sowohl die Idee als auch das Printerzeugnis. Ich hatte das Exemplar direkt in die Ausscheidung einer Taube gelegt. Beschissene Zeitung dachte ich, als ich den Kot von meinen Fingern wischte. Selbstredend hatte ich reingefasst. Ein guter Start in den Tag, meine Laune stieg stetig.
Doch kommen wir nun zum Inhalt der (beschissenen) Süddeutschen, der für andere wahrscheinlich interessanter ist als meine morgigen Erlebnisse. Hier der Artikel über MSN und die eventuelle feindliche Übernahme von Yahoo. Dann gibt es noch diese Geschichte über die Chancen(losigkeit) im Web und speziell in einer Social Community Geld mit Werbung zu verdienen. Hier geht es noch einmal speziell um Werbung in Suchmaschinen.
Wer noch Lust auf vergangenes hat, kann sich hier noch mit der gescheiterten – im Voerfeld aber gelobten - AOL/ Time Warner Fusion beschäftigen.
Wer sich auf noch nicht viel mit google beschäftigt hat, findet in diesem Artikel einen recht guten Einstieg, mir persönlich hat er eher keine Neuigkeiten gebracht.
Der letzte ist eigentlich noch der interessanteste. Hier geht es um die Zukunft der Suchmaschinen und Stichwörter wie semantisches Web.
Das wird noch ne unglaublich spannende Geschichte. Andreas hatte hier mal bei Spreeblick was dazu geschrieben, und auch auf die Studie „Wie arbeiten die Suchmaschinen von morgen?“ hingewiesen, was ich hiermit auch tue.
Wie hält man in Zukunft die die Relevanz hoch, wie verringert man die Quantität der Treffer ohne Daten, Information und Wissen zu verschweigen/ ignorieren? Und vor allem, wer entscheidet darüber?
Wann führen die großen Suchmaschinen Browsing-Funktionen ein? Wann kann man – analog zu thematischen Suchmaschinen [z.B. marketing.de] – auch bei den großen einschränken?
Ich glaube die nächsten ein bis zwei Jahre sind die entscheidenden, wer in die richtigen Dinge investiert. Wer den Online-Werbemarkt kontrolliert, der wird auch die User bei sich vereinen können, einfach weil der User kostenlose gute Angebote haben möchte. Inseln wie Xing funktionieren m.E. nur, weil Sie eng mit beruflichen, und somit ebenfalls eher monetären Interessen verknüpft sind.
Und so führt also die morgendliche Scheiße zu solch einem Beitrag. Schon toll dieses Internet!