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Kompakter Durchschnitt

Veröffentlicht in Mediales by nilsn am April 22nd, 2008

Als ich heute auf dem Weg in die Agentur war, bekam ich noch von einer hübschen jungen Dame eine „Welt Kompakt“ in die Hand gedrückt. Umsonst ist ja immer gut, dachte ich.
In der U-Bahn habe ich mich dann an die Lektüre dieses Formats gemacht. Wo wir gerade beim Format sind, das ist noch das Beste am diesem Printerzeugnis. Ähnlich wie die Frankfurter Rundschau erscheint sie im praktischen halbnordischen Format, was gerade in der Bahn zu einem erhöhten lesevergnügen führt bzw. führen würde, wenn die Artikel besser wären.

Sie wird durchgehend vierfarbig gedruckt, legt besonderen Wert auf Aktualität und richtet sich mit kurzen Texten an jüngere Leser. Stellenweise wirbt der Slogan “Die erste Zeitung to go”. Wikipedia;

So steht es in der Wikipedia, und bestätigt auch meinen Eindruck. Auf der Titelseite findet sich auch gleich die Hammergeschichte. „EU Abgeordnete stellen zu viele Fragen?“ Das kann man ja auch machen, aber auf der Titelseite? Und dann noch die ganzen Fragen auflisten weil alles so furchtbar witzig ist?

Wie auch immer, der Rest der Zeitung ist ebenfalls eher Fastfood Journalismus. Und dass der Redaktionsschluss um Null Uhr liegt, hebt die Welt zwar hervor, nach vorne bringt es die Zeitung aber auch nicht, für den Sport ist es aber wohl ganz gut. Ich bleibe da lieber bei meinen altbewährten Zeitungen.
Das hier aber kein falscher Eindruck entsteht, besser als die Bild ist sie schon, und wer für 70 Cent eine kurzweilige Informationsquelle braucht, who cares? Wenn ich die Welt noch mal in die Hand nehme, dann nur für umsonst.

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Fehler in der Matrix – Mein kleines Déjà-vu

Veröffentlicht in Mediales by nilsn am April 11th, 2008

Da ahnt man nichts böses, und wird in die vollkommene Ahnungslosigkeit geworfen. Ich war bei meinen Eltern zu Besuch – Wäsche und so – und habe kurz in die Hannoversche Allgemeine geschaut, während die Trommel Wäsche trommelte. Ein Artikel über den FC Barcelona, macht auch Sinn vor dem Spiel gegen Schalke. Ich habe Ihn gelesen, und mich – nach dem ich noch den Kühlschrank meiner Eltern erleichterte – mit meiner nunmehr sauberen Wäsche auf den Weg nach Hause gemacht. Am Bahnhof erwarb ich noch gegen einen gewissen Monetären gegenwert eine Süddeutsche Zeitung. Als ich mich mit einem Kaffee und einer Lucky Strike Filterzigarette an die Lektüre der selbigen machen wollte, wurde ich stutzig. Den ersten Artikel schien ich schon zu kennen, nein ich war mir sicher. Ich guckte auf das Datum, und stellte fest eine tagesaktuelle Zeitung in der Hand zu halten. Nach langen nachdenken, viel mir irgendwann ein, dass ich die HAZ gelesen hatte. Letzte Rettung Internet um mich nicht für Krank zu halten. Und siehe da: “Söhne des Dreiecks” gibt es hier, und hier, und hier usw.

Glückwunsch Herr Reng, der Artikel ging ja durch die Presse. Kann ich verstehen, schlecht war er nicht. Dafür aber das Spiel, die Hochzeiten des FCB sind tatsächlich vorbei. Aber bei dem Nachwuchs wohl nicht lange…

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