Nummer 15

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Der Pfälzer Problembär

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Ich will mich an dieser Stelle gar nicht aufregen. Ich wohne nicht in Hessen und kann folglich auch nicht dort wählen. Würde ich mich jetzt bezüglich des sozialdemokratischen Koalitionsgeschwurbel mit stiller Duldung des Feindes persönlich betrogen fühlen, es wäre ungefähr so, wie wenn sich ein Wiesbadener Nichtraucher von einem Hamburger Raucher körperlich verletzt fühlt. Aber was in jedem Fall geht ist meine Enttäuschung gegenüber der Partei auszudrücken. So würde Sie für mich in letzter Konsequenz unwählbar werden.

„Ohne Glaubwürdigkeit ist man nicht strategie- und kommunikationsfähig. Insofern befindet sich die SPD derzeit in einer sehr schwierigen Lage.“ d’accord Herr Steinbrück.

Um eines klarzustellen, es geht hier nicht ausschließlich um die Rot-Rote Koalition. Es geht mir darum das ich nur eine Partei und keine Koalition wählen kann. Folglich möchte ich vorher gesagt bekommen, welche „Optionen“ ich mitwähle, wenn die absolute Mehrheit ausbleibt. Und wenn die etablierten Konstellationen nicht möglich sind, dann sollten sich alle Parteien bewegen, Möglichkeiten prüfen, verhandeln, aber in keinem Fall das machen, was Sie vorher ausgeschlossen haben. Wenn ein Parteichef meint er könne so was im Alleingang entscheiden, dann ist er als Parteichef vielleicht auch nicht der Richtige. Der Gegenwind wird auf jeden Fall stärker.

„Wenn es zwischen Tor und Verteidigung nicht harmoniere, dann ermögliche das eben Treffer des Gegners. So Naumann.

Was ist nun das Ergebnis dieser ganzen „Komödie“, eigentlich nichts Neues. Alle Akteure haben in etwas so reagiert wie ich es erwartet habe. Was aber unter dem Strich bleibt, Mal wieder eine PR-Super-GAU einer Partei. Warum ist es nur so schwer seinen Mund zu halten bis die gemeinsame Linie festgelegt ist?

Aber vielleicht hat es auch etwas gutes, sieht man doch sehr schön, dass der einzelne Politiker noch eigenständig denkt und dies auch artikuliert. Das es am Ende Wähler kostet scheint im Moment nicht so wichtig zu sein. Und wie sieht das Ende aus? Wahrscheinlich so wie gestern bei Hard aber fair. Da geht der Klaus von der SPD mit dem Norbert von der CDU auf ein Zimmer. Die Dagmar von der Linken wäre auch gerne mit dem Klaus auf einem Zimmer, und Bruder Paulus rennt hinter dem Rolf von der boulevardlastigen Tageszeitung hinterher, damit der das ganze Treiben nicht in große Lettern illustriert. Schön!

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Written by nilsn

28 Februar, 2008 um 13:10

Veröffentlicht in und der Rest

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