Nummer 15

About awesome Video-Stuff

Don’t hate the player, hate the game

with one comment

Es gibt dinge auf die ich sehr stolz bin. Ein Beispiel wäre z.B. das ich weder Bild als Print in die Hände nehme (nur Mal ein kurzer Blick in der Bahn auf die Titten Titelfrau beim Nachbarn), noch bekommt Bild Online meine Klicks. Selbst bildblog lese ich nicht. Finde es zwar als „Institution“ sehr wichtig, der Konsum bereitet mir aber leider keine Freude.

Warum schreibe ich das hier also nieder. Inspiration war unter anderem gestern ZAPP auf dem NDR. Wie sich die Bildzeitung in der omnipresenten Phase des Hamburger Rechtsaußens Schill verhalten hat, bestätigt mich in meiner ignoranten Haltung. Das ich auf der Baustelle nicht mitreden kann nehme ich dabei in kauf.

Nebenbei gefragt: Ist die Bevölkerungsgruppe der Künstler die einzige, die bezüglich des Drogenkonsums eine Fast-Legitimation für sich in Anspruch nehmen kann? Bei Politikern geht es scheinbar gar nicht, und bei den Interviewern auch nicht. Von ersteren dürfen auch keine Nacktfotos gemacht und veröffentlicht werden. Sich von der Praktikantin unten rum bearbeiten zu lassen geht auch nicht. Ich will das Thema nicht überstrapazieren, aber am Ende ist doch die Bevölkerung selber schuld. Das Gro hat kein Interesse an politischen Inhalten, nur auf der Strasse pöbeln über ‚die da oben’ scheint Spaß zu machen. Zum Beispiel über die Agenda 2010, deren Inhalte die wenigsten benennen können, scheiße finden sie die aber trotzdem.

Und so ein handfester Skandal ist doch auch schöner als ne Debatte über den Mindestlohn. Da liegt es doch nahe diesen Markt auch zu bedienen, wie z.B. die Privaten Sender, die Bild Zeitung, die Bunte. Sat1 schafft sogar aus ökonomischen Gründen die nachrichten ab, dass sollte auch Mal dem Konsumenten zu denken geben.

Manchmal sollte man also nicht immer nur die Spieler hassen, sondern auch Mal das Spiel an sich. Dabei auch bitte nicht vergessen, dass sich ein Politiker mehr für die die Allgemeinheit engagiert als der Großteil der Menschen in unserem Land. Sicher möchte ich keine koksenden Politiker sehen, aber die Maßstäbe an denen wir Sie messen sollten doch bitte nicht zu hoch sein.

Abschließen möchte ich diese Gedankenspiele mit den Worten einer alten Politlegende:

„Politiker sollen auf ihrem Felde Vorbild sein, aber nicht auf sämtlichen Feldern menschlichen Lebens. Das ist zu viel verlangt.“ Helmut Schmidt

Also Beobachten, Informieren, Nachfragen, Analysieren, Kritisieren gerne. Aber immer nur meckern Nervt…

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Written by nilsn

13 März, 2008 um 21:35

Veröffentlicht in und der Rest

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Eine Antwort

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    19 Mai, 2013 at 23:22


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