Nummer 15

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Archive for April 2008

Schreibblockade, die

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Eine Schreibblockade oder auch Schreibhemmung ist ein psychisches Phänomen, das in der Schwierigkeit oder Unmöglichkeit besteht, einen Text mit bestimmtem Inhalt bzw. bestimmtem Ziel aufzuschreiben.

Aus der wikipedia;

Bis morgen vielleicht. In der zweischenzeit versuche ich mir noch Zugang zu dem neuen Coldplay Song zu verschaffen [via], über den Song wird sich der bestimmt sehr freuen. Aber der machts ja auch nicht im freien.

Hach, auch müde jetzt…

Written by nilsn

29 April, 2008 at 15:08

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What the fuck?

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Kommt es mir nur so vor, oder taucht der Name “Hitler” in letzter Zeit immer häufiger auf. Gerade habe ich bei der Netzeitung gesehen das Amazon T-Shirts verkauft hat, die Aufschriften wie “I love Hitler” oder “Jew Gone Wild” hatten. Zugegeben, mein Humor ist teilweise schon relativ Derbe, aber hat sowas mit Humor noch was tun? Ist es in irgendeiner weise lustig mit ner Nazi Uniform zu ner Party zu gehen wie Prinz Harry, ist es lustig einen Hitlergruß zu machen wie DJ Tomekk? Nein, ist es nicht. Und mir ist es auch egal aus welchen Unbedarftheiten man so was macht.

Den Film “Mein Führer” mit Helge Schneider fand ich dagegen nicht weiter bedenklich. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich aber noch, dass ein lockerer Umgang keine negativen Folgen hat. Jetzt bin ich mir da aber nicht mehr so sicher. Irgenwie scheinen die Grenzen aufzuweichen.

Bei off-the-record wird zu Recht die Frage gestellt:

Was geht eigentlich in den Köpfen der Kreativen vor? Manchmal gar nichts? Oder sind sie schlicht zu jung, zu unbedarft – Gnade der späten Geburt?

Jede plumpe Art mit Skandalen Aufmerksamkeit zu generieren sollte von Kunden bestraft werden. Das gilt im Übrigen auch für irgendwelche Pseudo-Rapper aus der Hauptstadt die ihre Texte bewusst an der rechten Grenze ansiedeln. Mir fehlen bei solchen Sachen zwar nicht die Worte, aber jegliches Verständnis.

Written by nilsn

25 April, 2008 at 15:10

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Süddeutsche – Die Scheiße in der Hand

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Der Tag fing gut an für mich. Ich hatte den Wecker in meinen Traum eingebaut, was mir 40 Minuten Schlaf mehr brachte, den Morgen aber auch etwas hektischer gestaltete. Doch um mich für die Fahrt noch mit ner Zeitung nem Kaffee auszustatten sollte es noch reichen. Dass ich damit nicht ganz richtig lag, merkte ich als die U-Bahn mir arrogant die Rücklichter zeigte. So hatte ich wenigstens noch Zeit für ne Zigarette, dachte ich und ging wieder nach oben. Ich lehnte mich mit einer Lässigkeit, die sonst nur der Marlboro Cowboy zu besten Zeiten inne hat, an eine Mauer, die Zeitung legte ich auf die selbige. Beschissen, sowohl die Idee als auch das Printerzeugnis. Ich hatte das Exemplar direkt in die Ausscheidung einer Taube gelegt. Beschissene Zeitung dachte ich, als ich den Kot von meinen Fingern wischte. Selbstredend hatte ich reingefasst. Ein guter Start in den Tag, meine Laune stieg stetig.

Doch kommen wir nun zum Inhalt der (beschissenen) Süddeutschen, der für andere wahrscheinlich interessanter ist als meine morgigen Erlebnisse. Hier der Artikel über MSN und die eventuelle feindliche Übernahme von Yahoo. Dann gibt es noch diese Geschichte über die Chancen(losigkeit) im Web und speziell in einer Social Community Geld mit Werbung zu verdienen. Hier geht es noch einmal speziell um Werbung in Suchmaschinen.
Wer noch Lust auf vergangenes hat, kann sich hier noch mit der gescheiterten – im Voerfeld aber gelobten – AOL/ Time Warner Fusion beschäftigen.
Wer sich auf noch nicht viel mit google beschäftigt hat, findet in diesem Artikel einen recht guten Einstieg, mir persönlich hat er eher keine Neuigkeiten gebracht.
Der letzte ist eigentlich noch der interessanteste. Hier geht es um die Zukunft der Suchmaschinen und Stichwörter wie semantisches Web.
Das wird noch ne unglaublich spannende Geschichte. Andreas hatte hier mal bei Spreeblick was dazu geschrieben, und auch auf die Studie „Wie arbeiten die Suchmaschinen von morgen?“ hingewiesen, was ich hiermit auch tue.

Wie hält man in Zukunft die die Relevanz hoch, wie verringert man die Quantität der Treffer ohne Daten, Information und Wissen zu verschweigen/ ignorieren? Und vor allem, wer entscheidet darüber?
Wann führen die großen Suchmaschinen Browsing-Funktionen ein? Wann kann man – analog zu thematischen Suchmaschinen [z.B. marketing.de] – auch bei den großen einschränken?

Ich glaube die nächsten ein bis zwei Jahre sind die entscheidenden, wer in die richtigen Dinge investiert. Wer den Online-Werbemarkt kontrolliert, der wird auch die User bei sich vereinen können, einfach weil der User kostenlose gute Angebote haben möchte. Inseln wie Xing funktionieren m.E. nur, weil Sie eng mit beruflichen, und somit ebenfalls eher monetären Interessen verknüpft sind.

Und so führt also die morgendliche Scheiße zu solch einem Beitrag. Schon toll dieses Internet!

Written by nilsn

25 April, 2008 at 11:14

Fremdschämen

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Das die Idiotensendung „The Simple Life“ nun auch auf den deutschen Markt kommt, das fand ich jetzt nicht sonderlich überraschend. Die Besetzung aber ebenso wenig. Gülcan – ich kann so schnell sprechen, weil ich nicht denke – Kamps und Collien – ich kann vielleicht denken, vermeide es aber – Fernandes übernehmen die Posten von Paris – ? – Hilton und Nicole – mein Vater ist bestimmt stolz auf mich – Richie. Besser hätte man es wohl nicht treffen können.

Ich kenne den Sendeplatz noch nicht, weiß aber jetzt schon, dass ich da keine Zeit habe. Arbeiten, Familie oder so. Mir fällt schon was ein…

Written by nilsn

24 April, 2008 at 15:00

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Something about advertising II

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Unglaubliches habe ich bei Spreeblick gelesen. Facebook macht Werbung mit den realen Namen seiner (im Netz populären) Nutzer. Johnny hat seine Konsequenzen daraus gezogen, und die Community verlassen. Ob das jetzt rechtlich einwandfrei ist, kann ich nicht beurteilen. Johnny glaubt ja (wegen der AGB), in den Kommentaren ist aber auch eine andere Meinung vertreten.
What ever, ich finde das ganze ziemlich daneben. Letztlich ist es immer noch ein geschützter Kreis, auch wenn die Barrieren nicht hoch sind anonymer Teil dessen zu werden. Aber mit Nutzernamen nach außen zu werben, dass wäre ja ungefähr so, wie wenn Lufthansa damit wirbt welche Prominenten bei Ihnen gerade geflogen sind.
Für ein ganz großen Skandal scheint es nicht zu reichen. Zumindest die Werbeblogger und Off the record bleiben vorerst ruhig. Das ging bei StudiVZ schon schneller. Vielleicht kommt ja noch was…

Ich habe ja an dieser Stelle über den neuen Spot von Sony „Foam City“ geschrieben. Einer meiner wenigen Kommentatoren fragte: Wer macht das wieder weg? Dieser Kommentar veranlasste eine Dame von der betreuenden Agentur, mir eine Mail mit Information zu schicken. Hier ein Auszug:

Ich habe auf Deinem Foam City Eintrag bemerkt, dass sich einer Deiner Leser über den Umwelt-Einfluss des Schaums geäussert hat und habe mir gedacht, Dir die Details zu senden, falls Du Deine Leser gerne zu diesem Thema informieren möchtest.

Dann schreibt Sie halt noch, dass es umweltfreundlich und abbaubar war. Ich finde das eigentlich gar nicht schlecht. So ne Mail stört ja nicht weiter, und sollte eine Diskussion entstehen, ist man halt relativ unaufdringlich informiert. Passt schon.
Ich würde ja gerne mal wissen, was die Reaktion auf den ersten Spot von Sony war. Wahrscheinlich haben sich hunderte beschwert, weil die ganzen Bälle im Vorgarten lagen.

[Update] Bei connectedmarketing gibt’s noch mehr, sowie beim PR Blogger und bei Ibo;

[Update 2] Johnny fordert jetzt Schadensersatz, zu Recht wie ich finde. Viel Erfolg!

Written by nilsn

22 April, 2008 at 11:32

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Auf nach Europa

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Ich kann nichts dagegen machen, ich werde immer so euphorisch, wenn ich solche Meldung lese. Nach Mario Eggimann kommt nun auch Jan Schlaudraff zu den Roten. Ich habe mir fest vorgenommen, meine Erwartungshaltung herunterzuschrauben. Aber es ist halt so verlockend vom internationalen Geschäft zu träumen, auch wenn es dann wieder nur der graue zehnte Platz wird.

Written by nilsn

22 April, 2008 at 09:54

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Kompakter Durchschnitt

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Als ich heute auf dem Weg in die Agentur war, bekam ich noch von einer hübschen jungen Dame eine „Welt Kompakt“ in die Hand gedrückt. Umsonst ist ja immer gut, dachte ich.
In der U-Bahn habe ich mich dann an die Lektüre dieses Formats gemacht. Wo wir gerade beim Format sind, das ist noch das Beste am diesem Printerzeugnis. Ähnlich wie die Frankfurter Rundschau erscheint sie im praktischen halbnordischen Format, was gerade in der Bahn zu einem erhöhten lesevergnügen führt bzw. führen würde, wenn die Artikel besser wären.

Sie wird durchgehend vierfarbig gedruckt, legt besonderen Wert auf Aktualität und richtet sich mit kurzen Texten an jüngere Leser. Stellenweise wirbt der Slogan “Die erste Zeitung to go”. Wikipedia;

So steht es in der Wikipedia, und bestätigt auch meinen Eindruck. Auf der Titelseite findet sich auch gleich die Hammergeschichte. „EU Abgeordnete stellen zu viele Fragen?“ Das kann man ja auch machen, aber auf der Titelseite? Und dann noch die ganzen Fragen auflisten weil alles so furchtbar witzig ist?

Wie auch immer, der Rest der Zeitung ist ebenfalls eher Fastfood Journalismus. Und dass der Redaktionsschluss um Null Uhr liegt, hebt die Welt zwar hervor, nach vorne bringt es die Zeitung aber auch nicht, für den Sport ist es aber wohl ganz gut. Ich bleibe da lieber bei meinen altbewährten Zeitungen.
Das hier aber kein falscher Eindruck entsteht, besser als die Bild ist sie schon, und wer für 70 Cent eine kurzweilige Informationsquelle braucht, who cares? Wenn ich die Welt noch mal in die Hand nehme, dann nur für umsonst.

Written by nilsn

22 April, 2008 at 09:04

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