Nummer 15

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Süddeutsche – Die Scheiße in der Hand

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Der Tag fing gut an für mich. Ich hatte den Wecker in meinen Traum eingebaut, was mir 40 Minuten Schlaf mehr brachte, den Morgen aber auch etwas hektischer gestaltete. Doch um mich für die Fahrt noch mit ner Zeitung nem Kaffee auszustatten sollte es noch reichen. Dass ich damit nicht ganz richtig lag, merkte ich als die U-Bahn mir arrogant die Rücklichter zeigte. So hatte ich wenigstens noch Zeit für ne Zigarette, dachte ich und ging wieder nach oben. Ich lehnte mich mit einer Lässigkeit, die sonst nur der Marlboro Cowboy zu besten Zeiten inne hat, an eine Mauer, die Zeitung legte ich auf die selbige. Beschissen, sowohl die Idee als auch das Printerzeugnis. Ich hatte das Exemplar direkt in die Ausscheidung einer Taube gelegt. Beschissene Zeitung dachte ich, als ich den Kot von meinen Fingern wischte. Selbstredend hatte ich reingefasst. Ein guter Start in den Tag, meine Laune stieg stetig.

Doch kommen wir nun zum Inhalt der (beschissenen) Süddeutschen, der für andere wahrscheinlich interessanter ist als meine morgigen Erlebnisse. Hier der Artikel über MSN und die eventuelle feindliche Übernahme von Yahoo. Dann gibt es noch diese Geschichte über die Chancen(losigkeit) im Web und speziell in einer Social Community Geld mit Werbung zu verdienen. Hier geht es noch einmal speziell um Werbung in Suchmaschinen.
Wer noch Lust auf vergangenes hat, kann sich hier noch mit der gescheiterten – im Voerfeld aber gelobten – AOL/ Time Warner Fusion beschäftigen.
Wer sich auf noch nicht viel mit google beschäftigt hat, findet in diesem Artikel einen recht guten Einstieg, mir persönlich hat er eher keine Neuigkeiten gebracht.
Der letzte ist eigentlich noch der interessanteste. Hier geht es um die Zukunft der Suchmaschinen und Stichwörter wie semantisches Web.
Das wird noch ne unglaublich spannende Geschichte. Andreas hatte hier mal bei Spreeblick was dazu geschrieben, und auch auf die Studie „Wie arbeiten die Suchmaschinen von morgen?“ hingewiesen, was ich hiermit auch tue.

Wie hält man in Zukunft die die Relevanz hoch, wie verringert man die Quantität der Treffer ohne Daten, Information und Wissen zu verschweigen/ ignorieren? Und vor allem, wer entscheidet darüber?
Wann führen die großen Suchmaschinen Browsing-Funktionen ein? Wann kann man – analog zu thematischen Suchmaschinen [z.B. marketing.de] – auch bei den großen einschränken?

Ich glaube die nächsten ein bis zwei Jahre sind die entscheidenden, wer in die richtigen Dinge investiert. Wer den Online-Werbemarkt kontrolliert, der wird auch die User bei sich vereinen können, einfach weil der User kostenlose gute Angebote haben möchte. Inseln wie Xing funktionieren m.E. nur, weil Sie eng mit beruflichen, und somit ebenfalls eher monetären Interessen verknüpft sind.

Und so führt also die morgendliche Scheiße zu solch einem Beitrag. Schon toll dieses Internet!

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Written by nilsn

25 April, 2008 um 11:14

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