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Das Online Reputation Management als digitale Bewerbungsmappe

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In erste Linie hat mich Klaus Eck vom PR Blogger inspiriert, der gerade eine Serie zum Thema „Online Reputation Management“ laufen hat. Des Weiteren ist die Frage, was man im Web über eine Person finden sollte und wie man es beeinflusst durchaus eine spannende.

Die erste Frage, die man sich stellen sollte lautet wohl: Was möchte ich eigentlich mit meinem Onlineprofil erreichen? Soll es mein berufliches oder privates Profil schärfen? Je nach dem, sollte man seine Schwerpunkte setzen. Ich gehe hier von der beruflichen Komponente aus.

Das Online Reputation Management als digitale Bewerbungsmappe

Im Vordergrund steht xing.com, ein Profil ist hier unerlässlich. Es gibt kein Portal, das ein saubereres und professionelleres Image im Businessbereich bietet. Alles ist von mir selber regulierbar. Und das Beste, es hat einen perfekten Suchmaschinen-Ranking.

Hinzu kommt meines Erachtens noch Mister Wong, dazu auch Christian Clawien im Interview beim PR Blogger.
Mister Wong ist auch mit einem sehr guten Ranking in den Suchmaschinen vertreten, und die Interessen sind genauso zu beeinflussen. Man sollte sich aber im klaren sein, dass ein geöffnetes Profil – bei beruflicher Orientierung – nicht, oder nur bedingt privat genutzt werden sollte. Natürlich kann man unverfängliches Bookmarken, was nichts mit dem Beruf zu tun hat. Aber seine privaten Interessen schreibt man ja auch nicht in seinen Lebenslauf, ähnlich sollte man auch sein Online Profil angehen. Letztlich ist es auch nichts anderes.

Eigene Webseiten und/ oder Blogs können sowohl durch Pseudonyme geschützt werden, oder durch Klarnamen öffentlich gemacht werden, das muss letztlich jeder selbst entscheiden. Man sollte aber bedenken, dass gerade Blogs „Xing“ und „Mister Wong“ in der Suche überlaufen werden, also vorsichtig sein.

In Social Communities gilt der Leitsatz „Du bist nicht in deinem Wohnzimmer mit deinen Freunden“. Der Login schützt dich nicht vor dritten.
Ich bin jetzt keiner, der allzu vorsichtig mit so was umgeht, was aber eine persönliche Meinung ist. Man sollte halt eine Mischung finden, die Community sollte noch spaß machen, sonst brauche ich auch gar nicht drin sein. Den Rest kann man über die mittlerweile eingerichteten Funktionen erledigen, um seine Privatsphäre zu schützen (z.B. das vollständige Profil nur Freunden sichtbar machen, gleiches gilt für Fotoalben). Als Lesetipp noch ein Artikel von Malte Welding in der Netzeitung. Letztlich denke ich, dass man nicht mit offener Hose durchs Netz laufen sollte. Muss jedes Foto von wochenendlichen Partys auch in meiner Community auftauchen? Muss ich wirklich in jeder evtl. verfänglichen Gruppe sein.
Letztlich halt genau so, wie man auch fern der digitalen Welt sein Grenzen zieht.

Wer kennt noch andere Möglichkeiten?

Written by nilsn

4 Juli, 2008 um 11:29

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