Nummer 15

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Kinder, Kinder, ist das leicht!

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Achtung! Die Abbildung ist nicht zum ausschneiden und entspricht auch nicht dem Original. Die Größe und Form weicht wahrscheinlich stark vom Original ab. Sie dient ausschließlich der Veranschaulichung.

Gestern war ich mit einigen Freunden noch in einer Kneipe und habe das ein oder andere Weizen getrunken. Einer meiner Kumpels hat aus seinem Spanienurlaub ein „simples“ Spiel mitgebracht. Vier Holzteile sollen zu einem „T“ zusammengelegt werden. Nun klingt das alles nicht furchtbar schwer, ist es aber. Wir waren zu Dritt, und haben sehr lange Zeit und sehr viele Weizen gebraucht, bis wir dieses T fertiggestellt hatten.

Jedes Kind bekommt das schneller hin, je älter der Proband, je schwerer wird es. Und das hat einen einfachen Grund. Im laufe unseres Lebens trainieren wir uns Lösungsstrategien an, in diesem Fall achten wir auf die Maserung des Holzes, denken über gerade Flächen nach, die den Rand des T’s bilden müssten, und versuchen dem Projekt mit Logik zu begegnen. Doch die Lösung erfordert genau das Gegenteil, man muss gegen seine räumliche Orientierung arbeiten, eigentlich seinen Kopf ausschalten und völlig intuitiv wild erscheinende Wege gehen. Wie ein Kind, den die Lösung ist eigentlich genau diese. Kinderleicht!

Nun muss man solche Spiel und deren Lösungswege ja nicht überbewerten, ich glaube aber schon, dass sich daraus Schlüsse auf die Arbeit gewinnen lassen. Gerade in kreativen Berufen, ob jetzt Marketing, PR oder ähnlichem sind nicht immer die normal erscheinenden Lösungen die richtigen. Manchmal ist es das Triviale, manchmal vielleicht das Unerwartete, manchmal aber auch das Altbewährte, was die größten Erfolge erzielt. Oder das, was einem auf den ersten Blick komisch erscheint. Immer unterschiedlich und stark individuell, also kein Platz für Verallgemeinerungen. Das einzige was ich damit sagen will, auch die einfachen Dinge können zu den besten Ergebnissen führen, man sollte Sie zumindest in seine Überlegungen einbeziehen. Und das Kinder an die Macht gehören, das wissen wir ja seit Herbert Grönemeyer.

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Written by nilsn

21 August, 2008 um 17:38

Veröffentlicht in Life, Marketing, PR

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