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700 tweets later

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myfirsttweet

Am 22. Mai 2008 setzte ich den ersten tweet ab (siehe Bild), ohne damals viel von Twitter gehalten zu haben. Aber da jeder davon schwärmte, so wollte ich es zumindest selber mal testen. Die Neugier zeigte sich dafür verantwortlich. Skeptisch war ich allemal, nicht zuletzt weil ich schon von SMS nichts halte. Beschränkung auf eine Anzahl an Zeichen, um es mal pathetisch zu sagen, verstößt gegen meine liberale Gesinnung. Das Motto What are you doing? geht vielleicht noch meine nahen Bekanntenkreis etwas an, aber das Internet? Keine Chance, dachte ich.

Nun haben wir also den 08. Januar 2009, ich habe mit dem Hinweis auf dieses Posting den 700 tweet in die Welt gesendet, folge 180 Leuten, werde von 156 verfolgt. Würde ich es darauf anlegen, ich könnte die Zahlen auch noch deutlich steigern. Ein organisches Wachstum ist mir aber deutlich lieber, als eine große Zahl an irrelevanten Leuten. Ich hätte es nicht gemacht, wenn mich dieser Dienst nicht in seinen Bann gezogen hätte. Möchte dabei aber nicht leugnen, es bedurfte dazu eines gewissen Prozesses.

Der Anfang lief genau wie erwartet, ich hatte zwei persönliche Kontakte und spielte sonst mit den Großen. Das man da als Greenhorn untergeht dürfte klar sein. Ein Talent war ich vielleicht, aber noch keine erfahrener Spieler. Schwankte zwischen Integration, Assimilation und Ausreise. Spaß geht anders, so mein Gedanke. Also teilte ich meiner nichtvorhandenen Mitwelt einfach mal ein paar gehaltlose Nichtigkeiten mit, und freute mich schon darauf, meinen Account zu löschen. Doch dann kam alles anders, da sich irgendwann Menschen mit meinen Tweets beschäftigten. Es lässt sich nicht mehr ganz Nachvollziehen, aber ab ca. 30 Followern begann ich dieses Medium zu verstehen und lieben.

Mittlerweile ist das Blog mein Kind, und Twitter mein Adoptivsohn, und dieser wird von seinem Vater bekanntlich im gleichen Maße geliebt. Kurzes wird getwittert, langes gebloggt. Aber noch spannender sind die Gespräche, Wortwitze, Linktipps meines geschätzten Kreises.

Wer noch nicht restlos überzeugt ist, sollte sich mal die Twitterlesung anschauen. Hier gibt es gerade die Spreeblicks ♥-Tweets 2008, mit sehr vielen schönen Perlen aus der Twitterwelt, bei Twitkrit gibt es eine schöne Beurteilung, warum Folgen nicht zwangsläufig eine Rückverfolgung bedeuten muss. In diesem Sinne, wir sehen uns auf twitter. Hier kann man folgen:

twitter

Written by nilsn

8 Januar, 2009 um 13:56

Veröffentlicht in Medien, Web

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