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Social Media Dienste (#1) – Microblogging

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smd_microblogging

In unregelmäßigen Abständen werde ich mich in Zukunft mal den verschiedenen Instrumenten des Social Media Marketings widmen. Anfangen möchte ich mit dem Microbloggingdienst Twitter, dann sollen – soweit der Plan – noch Blogs, Social Networks, Online-Videos und Podcasts folgen.

Aber wie gesagt, den Anfang macht Twitter, der derzeit wohl einzig relevante Microbloggingdienst. Nun kann man ihm mangelnde Reichweite vorwerfen, da kaum mehr als einige zehntausend Twitterer in Deutschland aktiv sind. Doch ist die Zahl zum einen steigend (siehe Netzökonom), zum anderen ist Twitter schon jetzt in der Lage Trends zu setzten, Hypes zu kreieren. Twitter ist Long Tail, kann aber durch retweets oder replies intern schnell eine große Reichweite bekommen, die weit über die eigene Followerzahl hinausgeht.

Die nächste Chance liegt in der Zweitverwertung, wenn beispielsweise Medianportale oder Blogs sich einem Thema annehmen, was natürlich in beide Richtungen funktioniert. So ist Twitter in meinen Augen ein absolut wichtiger Baustein, mit dem Potential virale Effekte auszulösen, den es im Netzt zu setzten gilt. Bessert heute als morgen!

Nun ist es damit aber nicht getan, gilt es schließlich auch dieses Instrument richtig zu verstehen und zu nutzen. Twitter ist ein Dialogmedium, was einseitigen Input eigentlich nicht duldet. Wird beispielsweise von Medienseite nur der Feed getwittert, wird es relativ langweilig. Funktionieren kann es zwar bedingt auch, trifft aber weniger den Geist des Micobloggens.
Mehr bezüglich twitternder Medien, Redaktionen oder Journalisten und den Do’s and Don’ts steht in diesem Interview auf Medial und Digital. Welcher Deutschen Medienhäuser twittern (auch andere Social Media Aktivitäten) kann man in diesem Wiki nachlesen.

Aber noch kurz ein Wort zu twitternden Unternehmen, die dies meistens Kampagnenbegleitend machen. Die machen den häufigen Fehler, die Postingfrequenz zu niedrig zu haben, und wie oben erwähnt einseitig zu Kommunizieren. Das wird aus mehreren Gründen zum Problem. Auch wenn einem viele User folgen, kann man nicht davon ausgehen, das diese zum Zeitpunkt des Tweets online sind, und die Timeline werden sie sich wahrscheinlich nicht anschauen. Zum anderen sind User, mit denen man des öfteren twittert sehr viel empfänglicher für Hinweise auf Produkte und ähnliches. Wenn man es richtig anstellt, kann man sich so einen Kreis von Prosumenten aufbauen. Die tragen dann die Botschaften aus freien Stücken weiter.

Aber eines ist ganz klar, auch wenn alles relativ einfach wirkt, wer richtig mitmischen möchte, muss in erster Linie auch Zeit und Leidenschaft investieren.

Weitere Links:

A Wiki of Social Media Examples – Mittlerweile 283 Beispiele für Social Media Aktivitäten

Viralmythen:  Social Media Marketing in Deutschland – Schöne Auflistung der deutschen Aktivitäten

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Written by nilsn

21 Januar, 2009 um 14:38

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