Nummer 15

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Dienstleistungen aus Absurdistan

with one comment

Ich finde manche Dienstleistungen haben schon einen komischen Beigeschmack, was z.B. bei der SEO (Search Engine Optimization) der Fall ist. Grundsätzlich ist ja gar nichts gegen eine Seite zu sagen, die ein saubere Struktur und richtige URL’s hat. Geht es in den off-page Bereich, sind auch viele Dinge gut und richtig. Der Linktausch ist dann schon nicht mehr meine Sache, beim Linkbuying hört der Spaß irgendwann auf.

Aber ich schweife ab. Eigentlich wollte ich über eine andere Dienstleistung reden, die noch ein wenig absurder daherkommt. Es geht um die bezahlte Steigerung der Views, um sein Viral zu pushen. Klingt komisch, ist aber so. Tobi hat dies beim elbkind:blog sehr schön beschrieben.

Für 10.000 Views, 10 Fünf-Sterne-Ratings und 5 Kommentare muss der Kunde beim günstigsten Anbieter gerade mal 20,- € locker machen. (Quelle)

Ich sehe das letztlich wie bei der SEO, es gibt völlig legitime Mittel (z.B. gutes Seeding), und es gibt Praktiken die Marketing ad absurdum führen. Letztlich sollte für die virale Verbreitung immer noch der User verantwortlich sein. Es ist auch mir nicht neu, dass es sich lohnt einen Spot in die Most Viewed zu bekommen. Aber wie Tobi zurecht bemerkt, wird so die Glaubwürdigkeit eines Portals Stück für Stück zerstört, und das Virale Marketing von solchen Dienstleistungen konterkariert.

Der Artikel bei Speeblick ist zwar thematisch etwas anders gelagert, dennoch ist er ein gutes Beispiel für die richtige Nutzung von YouTube.

Letztlich geht es ihm darum, seine potentiellen Zuschauer ernst zu nehmen. Sie nicht als demographischen Haufen zu erkennen, sondern zu schauen, was sie sagen, was sie mögen, wie sie miteinander reden. (Quelle)

Künstlich geschaffener Ruhm wird sich irgendwann immer gegen einen drehen, keiner lässt sich gerne verarschen. Und gerade die Social Media ist für solche Aktionen ein falscher, weil sensibler Spielplatz.

Written by nilsn

17 Februar, 2009 um 20:58

Eine Antwort

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  1. Dein Schlußsatz in Gottes Ohr.

    Logische Konsequenz ist für mich allerdings: steigende Relevanz Social Media = steigende Anzahl Schwarzer Schafe.

    Tobi

    18 Februar, 2009 at 11:45


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