Nummer 15

About awesome Video-Stuff

Social Media: Ohne die Unternehmen wird auch geredet

with one comment

Die verschiedenen Social Media Dienste sind weiter im Aufwind, immer mehr verlagert sich das Kommunikationsverhalten in diese Richtung. Und so wird auch der Austausch über Produkte und Dienstleistungen dort stattfinden, ob die Unternehmen ebenfalls präsent sind dürfte die User dabei nicht interessieren. Wie auch beim Themenblog (Soziale Netzwerke: Boom in Rezessionsphase) zu lesen ist:

Unternehmen sollten sich aber einmal mehr klar machen, dass sie online Raum für das Feedback ihrer Kunden schaffen müssen. Tun sie das nicht, dann unterhalten sich die Konsumenten auf anderem Wege. Das erschwert es, auf ihre Wünsche einzugehen und mit ihnen direkt zu kommunizieren.

Doch selbst wenn sie sich an entsprechenden Stellen engagieren, der Einfluss ist damit lange noch nicht garantiert. So schreibt Olaf Kolbrück in seinem Artikel Social Media und das Maggi Prinzip:

Die Beziehung aber ist es, die in der Ansprache Glaubwürdigkeit schafft. Im Bereich Social Media sind es die Beziehungen der Nutzer untereinander die Glaubwürdigkeit besitzen und Konsumempfehlungen hervorbringen. Marken müssen da mitmischen, wenn sie nicht als beziehungsgestörte Autisten enden wollen.

Was jetzt für mich wie ein ständig wiederkehrendes Mantra klingt, verdient es aber gerade im Anfangstadium ständig wiederholt zu werden. Weil die Social Media Dienste keine Spielwiese sind, wie auch dieser Satz aus dem Kommentar von Drikkes zeigt:

Sie wollen einfach zu schnell Erfolge sehen und haben das mit der Nachhaltigkeit einfach noch nicht verstanden. Bloß weil es relativ billig ist, heißt das eben nicht: “Kann man ja mal ausprobieren.” Es ist eben kein Experiment, daß man bei Nichtgefallen wieder beenden kann. (ganzer Kommentar).

Wenn man die Ernsthaftigkeit vernachlässigt, sich den ein oder anderen Fehltritt leistet, wird sich das ganze Engagement ins Gegenteil kehren. Buzz funktioniert eben auch in beide Richtungen. Man sollte sich nicht weiter auf die einseitige Senderkommunikation mit entsprechenden Etats und Reichweite ausruhen, und darüber wundern dass man bei den eigentlichen Markengesprächen nicht dabei ist. Doch dafür braucht es Zeit und Experten in diesem Bereich, und der Startschuss sollte lieber Heute als Morgen erfolgen.

About these ads

Written by nilsn

14 April, 2009 um 16:29

Eine Antwort

Abonniere die Kommentare per RSS.

  1. Es wäre doch sehr merkwürdig, wenn gewisse Unternehmen tatsächlich auf die Offenheit eingingen, die zum Teil in Social Networks gepflegt wird. Mir scheinen viele Unternehmen, zum Teil auch in der IT-Branche selbst angesiedelt, sich hinter kafkaesken Warteschleifen und komplizierten oder komplizierten bürokratischen Formalien verbergen. Die heise Seite ist von Beispielen gespickt. Und selbst Anbieter von webbasierten E-Maildiensten, die z. B. Briefe nicht beantworten und sich am Ende auf “technische Probleme” herausreden, traue ich kaum die Offenheit zu, die innerhalb Social Networks gang und gäbe ist.

    Tobias

    14 April, 2009 at 18:17


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

%d Bloggern gefällt das: