Nummer 15

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Archive for the ‘Social Community’ Category

Das gespaltene und triviale Ich

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Die Aufmerksamkeitssucht ist derzeit ein viel diskutiertes Thema, besonders mit Bezug auf das Internet. Und ein wenig hängt auch immer der Verdacht an, diesen Bezug nur als Aufhänger zu nehmen, damit ein altes Thema einen neuen und bunteren Anstrich bekommt.

Aber zunächst zum Vorwurf (NEON Teaser) wir würden als gespaltenes Ich agieren, und nur unsere guten Seiten an die Oberfläche bringen. Dem würde ich so ja auch zustimmen, aber auch die Frage anhängen, was daran so furchtbar und neu ist? Ich beobachte schon seit Jahren das gleiche Phänomen in Talkshows, auf Partys und wo auch immer. Und warum sollte es auch anders sein? Als Gut wird empfunden, was Applaus bringt!

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Written by nilsn

14 März, 2010 at 14:27

Der skypende Wilderness Man

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Die Idee ist einfach, die Umsetzung dürfte zumindest den Wilderness Man einiges an Nerven kosten. Der muss schließlich 10 Tage in der Wildnis des spanischen Südens ausharren. Doch damit nicht genug, wird das Ganze noch Live gestreamt, und der junge Mann wird via Skype mit anrufen penetriert. Wer dieses ebenfalls  machen möchte, muss nur auf die etwas puristisch anmutende Seite phoneboxexperiment.com gehen, und da steht er dann schon mit Sofa und einigen Utensilien in der Ödnis. Was ein gutes Casting ausmacht, wird bei den Sprachen deutlich, die der 27-jährige Rob Cavazos spricht. Das wären Englisch, Deutsch und Spanisch und zur Not wohl auch mit Händen und Füssen.

Eine schöne und interaktive Aktion von Skype, die u.a. das einbetten des Live-Videos auf Social Network Seiten, Blogs usw. ermöglicht, und ein wenig an den Ikea-Nils erinnert. Wie es angenommen wird bleibt abzuwarten. Handweklich ist das Ding mal richtig rund.

Written by nilsn

1 Dezember, 2009 at 13:21

Vom leiden und leiten

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So eine (Un)Konferenz wie das ConventionCamp Hannover hinterlässt ja zum Glück auch immer eine gewisse Inspiriertheit, die sich dieses Jahr offen gesagt ein wenig in Grenzen hielt. Ich glaube, ich habe aber auch ein schlechtes Händchen bei der Sessionwahl gehabt. Ein paar Gedanken sollen aber dennoch folgen.

„Leidmedium User“

Stefan Zilch von MySpace war das definitive Thesenhighlight des Camps. So wandelte er die Aussage von Axel Schmiegelow, dass die User das neue Leitmedium sind in einer entscheidenden Nuance um, und kreierte die These: Die User sind das neue Leidmedium. Dies bezog sich auf das Bombardemant mit Bannern, Pop-Up’s und anderen Ärgernissen. Die Werbung der Zukunft sollte genau dieses aber nicht sein. Und da sind wir mitten in der Social Media Kommunikation, oder den Digital Relations. Warum Banner schalten, die unterirdische Klickraten haben, und sich nach zumindest aussagslosen TKP-Bemessungen bewertet werden. Friss oder Stirb, User!

Es gibt zumindest einen weiteren Nachteil, denn solche Aktivitäten mit sich bringen. Es gibt kaum einen – und ich sag das nur, weil ich gerade kein besseres Wort im Kopf habe – nachhaltigen Effekt. Ein Klick ist nämlich nicht gleich Klick. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich auf ein Banner, oder auf „Fan werden“ bzw. „Follow“ klicke. Letzteres ist ein öffentliches Bekenntnis zur Marke, ein „Outing“ vor seinem sozialen Umfeld, und optimaler weise der Anfang einer langen Beziehung zwischen User und Unternehmen. Dies kreativ und relevant zu gestalten ist die Herausforderung.

Verkaufsplatz Social Media

Eine weitere weit verbreitete These war die, das die verschiedenen Plattformen die neuen Verkaufsplätze sind. Zwar geschieht die eigentliche Transaktion nicht dort, aber die Kaufentscheidung wird dort mehr und mehr getroffen. Folgt und glaubt man dieser These, liegt auch irgendwie ein Geschäftsmodell für die Plattformen auf der Hand. Warum sollten Unternehmen nicht für Firmenprofile bzw. Fanpages zahlen müssen. Zumindest aus Plattformsicht drängt sich ja die Frage auf, warum Geld über diese verdient wird, man selber aber nichts davon haben sollte. Und die Unternehmen werden es auch zahlen, wenn ein entsprechnder Nutzen daraus entsteht.

Natürlich ist das alles nicht so einfach, wie man das mal schnell runter geschrieben hat. Nicht jedes Produkt ist superhip, und jedes Unternehmen schon bereit dafür. Aber die Tendenz ist deutlich, und die positiven wie negativen Beispiele liegen schon im Netz. Fahrlässig handeln spätestens ab jetzt die, die es weiter zu ignorieren versuchen.

Written by nilsn

27 November, 2009 at 13:27

Es könnte alles so einfach sein…

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… und ist es manchmal auch. Aktuell zeigt es gerade IKEA mit ihren Aktivitäten auf Facebook. Und weil wir hier gerade bei einfach sind, brauche ich die Kampagne gar nicht weiter zu erklären, sondern nur in alter Blogtradition das Video für sich sprechen lassen.

IKEA Facebook Showroom

youtube.com

via;

Written by nilsn

19 November, 2009 at 14:32

Braucht das Kind einen Namen?

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Quelle: NatalieMaynor

Es fing eigentlich alles relativ harmlos an, als Cem Basmen die Frage stellte: Was waren 2009 die besten und schlechtesten Social Media Kampagnen in Deutschland? Doch so einfach wie es klingt, ist die Beantwortung dieser Frage scheinbar gar nicht. Lässt man Nebensächlichkeiten weg, weil das Jahr ja noch nicht vorbei sei, bleibt noch eine viel kompliziertere Frage im Raum. Ist das Wort Kampagne in diesem Zusammenhang den das richtige? Und ist Social Media nicht schon falsch, oder vielleicht nur ein Stück des gesamten Kuchens? Und so spricht Sachar auf massenpublikum auch von Digital Relations, und möchte es folglich als ein Teil der Kommunikationsstrategie sehen.

Ich möchte diese Diskussion gar nicht unterbrechen, oder gar für nichtig erklären. Allerdings stelle ich mir schon die Frage, ob ich unbedingt einen Namen für meine Aktivität brauche. Ist das jetzt noch eine Kampagne, oder ist es schon eine Kommunikationsstrategie? Werbe ich noch, oder rede ich schon? Es erinnert halt leicht an Bullshit-Bingo, wenn man die Kommentare durchgeht. Letztlich sollte man doch Ziele verfolgen – ob werblich oder kommunikativ – wenn man die erreicht, ist es ein Erfolg. Und eines noch am Ende. Tolle Aktivitäten gab es z.b. von PONS und Ritter Sport Olympia, und wenn man Nico hört, ist auch Vodafone zufrieden.

Written by nilsn

28 Oktober, 2009 at 15:41

Sturmfest und Erdverwachsen auch in sozialen Medien

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Die Überschrift – manche werden es vielleicht wissen – entstammt dem Niedersachsenlied, und um dieses Bundesland geht es auch in diesem Artikel (aber nicht nur). Mir als niedersächsischer Hannoveraner geht es um den Gegensatz von werblichem Image und eigenem Gefühl. Letzteres bezieht sich bei mir nur auf die Stadt, weniger auf das Bundesland. Ich bin Hannoveraner, und kenne offen gesagt Niedersachsen in etwa so gut, wie alle anderen Bundesländer auch. Sicher kann man hin und wieder von der geographischen Nähe zur Nordsee sprechen, was mich aber mitnichten zu einem regelmäßigen Besuch derer veranlasst.

Insofern habe ich mit dem Image meines Bundeslandes nicht sonderlich viel gemein, was nicht ausschließt, dass Jung von Matt dennoch das richtige Image aufzeigt. Hierzu empfehle ich als Einstieg die PferdeäpfelAffäre beim Werbeblogger. So wird dort auch von den thematischen Zugpferden (ein sehr gelungenes Wort an dieser Stelle) wie, Wirtschaftsdynamik, Innovationskraft und Sympathie gesprochen. Diese versucht man im folgenden Spot wohl auch aufzuzeigen:

Was innovative Niedersachsen erotisch finden

youtube.com

Eines vorweg, ich finde den Spot eigentlich ganz lustig und in jedem Fall gut gemacht. Aber mit dem Image kann ich mich nun so gar nicht identifizieren. Sind das sympathische Personen, die man da sieht? Irgendwie schon, aber auch Freaks. Sind Pferdeäpfel in Schriftzügen das? Ich denke eher nicht. Also bleibt doch eher ein komisches, und weniger ein „So sind wir“ Gefühl.

Noch kurz ein Wort zu der Kampagne, die neben der Microsite auch einige Social Media Dienste zu bedienen versucht. Ich möchte die Zahlen auf Facebook, Twitter und YouTube noch gar nicht bewerten. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob der Content die Follower, Freunde oder User genügend unterhält respektive Interessiert. Es wird zu beobachten sein. Im Übrigen finde ich die berittene Polizei in Hannover ganz toll, die Hinterlassenschaften weniger. Dass schaffen keine zehntausend Hunde!

Written by nilsn

16 Oktober, 2009 at 14:52

100 YouTube Hits in vier Minuten

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Was ich von YouTube halte habe ich ja bereits hier beschrieben, und auch auf die immerneuen Maschups verwiesen und sie gefeiert. Nun kommt also das Nächste daher, und der zeigt in etwas mehr als drei Minuten die schönsten YouTube Momente. Cooler Zusammenschnitt, der einem sehr viele bekannte Videos und Typen ins Gedächtnis ruft. Bei der von Olaf geforderten Runde bei RTL, mit den 25 besten Virals aller Zeiten würde ich mich als Gülcan (gerne auch mit Perücke) anbieten.

100 GREATEST HITS OF YOUTUBE IN 4 MINUTES

youtube.com

Und aus den Kommentaren bei off the record noch eine etwas ältere Version, dafür aber mit eigener Musik:

we didnt start the viral (a must see)

youtube.com

Written by nilsn

28 September, 2009 at 18:52