Nummer 15

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Archive for the ‘Books’ Category

J.D. Salinger

with one comment

Wie ich gerade erfahren musste, ist zu meinem großen Bedauern am 27.01.2010 Jerome David Salinger verstorben, der mir durch den Roman „Der Fänger im Roggen“ für immer in Erinnerung bleiben wird. In dem Artikel Being Holden Caulfield hatte ich schon versucht, die Bedeutung in Worte zu fassen. Denn ähnlich wie dragstripGirl, stieß auch bei mir Salinger die Tür zur Literatur erst richtig auf. Es ist mit Sicherheit nicht das beste Buch, dass ich gelesen habe, aber es ist mit Sicherheit das wichtigste. Und nicht ohne Grund beginnt die About-Seite dieses Blogs mit einem Zitat aus diesem Buch.

Rest in peace.

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Written by nilsn

7 Februar, 2010 at 16:36

Veröffentlicht in Books, Life, Medien

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Lieblingsbücher I

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Die beste Nachricht ist diesmal leider nicht für euch, sondern für mich: Ich lese mittlerweile wieder sehr viel, und bin von den letzten Autoren mehr als begeistert. Und da ich Blogautoren zwar sehr schätze, das Schreiben eines Buches aber deutlich mehr, werde ich diese Autoren in Zukunft wieder mehr würdigen. Als erstes Daniel Kehlmann.

Mit nur einem Buch hat er es zu meinem neuen Lieblingsautor geschafft, und ich habe den Bestseller Die Vermessung der Welt noch nicht einmal gelesen. Mit seiner zweiten Veröffentlichung Ruhm hat er aber ein Buch nach meinem Geschmack geschrieben. Ich stehe auf Kurzgeschichten, und noch mehr, wenn sie sich aufeinander beziehen. Und genau so ist dieses Buch.

Doch die Geschichten sind es weniger, die mich so sehr beeindruckt haben, es ist viel mehr die Art zu schreiben. Ich habe noch nie einen Text erlebt, der so fließt, so rund ist. Habe noch nie so ein klares Bild vor meinem inneren Auge gehabt, und konnte selten über sprachlich bedingten Witz so herzlich lachen (auch wenn man es auf zeit.de etwas humorloser sieht). Darüber hinaus ermöglicht Kehlmann dem Leser einen tiefen Blick in das Innenleben von Menschen, alle freilich, und daher der Titel, handeln in verschiedener Weise vom Ruhm, beziehungsweise dem (Wieder-)streben danach. Ein grandioses Buch, dass leider – und das ist die einzige Kritik – sehr kurz geraten ist. So war das Vergnügen viel zu schnell vorbei.

Ruhm: Ein Roman in neun Geschichten (Amazon-Partnerlink)

Written by nilsn

12 Januar, 2010 at 17:42

Veröffentlicht in Books, Medien

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Zapfen

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Weil ich dieses symbolfreie Foto unterbringen wollte, weil ich diese Gedanken von Johnny teile, weil hier aufgrund von Zeitmangel so wenig los ist, und einfach weil ich diese Geschichte so wunderbar finde, verlinke ich hier mal wieder, und einfach so. Doch reicht es mir nicht, jetzt einfach so zu sagen, dass es ein guter Text, eine gute Story ist. Ich bin mittlerweile ein etwas anspruchsvollerer Leser geworden, nicht was Blogpost angeht – die können gerne auch schnell und dreckig sein -, aber was Geschichten angeht, auch wenn sie sehr kurz sind. Ich mag Texte die einfach fließen, die einen speziellen und lockeren Witz haben, aber niemals angestrengt oder gewollt klingen. Und da ich dies dort so empfinde, empfehle ich, und wenn ihr wollt klickt euch dort hin, Elisa von Malte Welding. Eine Episode aus dem Leben von Paul, und diesmal eine, die mir sehr Wahrhaftig vorkommt. Weil ich sie so, oder auch ganz anders erlebt haben könnte.

(Wer überflüssige Kommata findet, ihr wist ja, könnt ihr behalten.)

Written by nilsn

7 Januar, 2010 at 18:38

Veröffentlicht in Blog, Books, Life

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Netzroman

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60grad

Karen Wiborg schreibt derzeit unter dem Titel „60 Grad“ einen Roman, was an sich ja nur bedingt spektakulär klingt. Bücher schreiben viele, daher lohnt sich wohl der Artikel erst, wenn man das Werk in den Händen hält. Doch hier liegt die Sache etwas anders, weil dieser Roman im Netz entsteht. Mit Romanblog, Blogroman, Facebookseite und Twitteraccount, alles in allem also sehr sozial-medial unterwegs. Und dafür bekommt sie zurecht auch einige Aufmerksamkeit in den neuen Medien (ob auch in den Alten kann ich nicht sagen).

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Written by nilsn

20 März, 2009 at 18:40

Die Wette – 42.000 km, 2 Männer, 1 Globus, Keine Flugzeuge

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wette1

Dieses Buch haben mit Sicherheit keine hochdekorierten Literaten geschrieben, soviel ist schon mal klar. Was aber unter keinen Umständen ein Kritikpunkt sein soll, und auch nicht ist. Steve Hely schreibt für die amerikanische Zeichentrickserie American Dad und Vali Chandrasekaran für My Name is Earl. Wer diese beiden Serien nicht kennen sollte, dem werde ich sie an dieser Stelle auch nicht erklären oder umschreiben. Es sei nur eines gesagt, die Beiden bieten großes Entertainment und sind darüber hinaus völlig durchgeknallt. Also sowohl die Serien, als auch die Autoren.

Aber von Anfang: Dieses Buch ist eine wahre Begebenheit, die sich folgendermaßen zutrug. Aus der Angst eine zu langweilige Biographie zu haben, wird die folgende und simple Idee geboren: Beide reisen in entgegengesetzte Richtungen um die Welt, wobei die einzige Bedingung ist, dass keine Flugzeuge benutzt werden (was unter anderem auch zu zahlreichen Bezügen zu Marco Polo führt). Am Ende der Reise warten zwei Gläser Whiskey, wer seines nach der Überquerung sämtlicher Breitengrade als erste getrunken hat ist der Gewinner. Die beiden finden auch einen Verlag, der ihnen dieses Projekt finanziert und uns letztlich dieses Buch bescherte.

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Written by nilsn

21 Februar, 2009 at 15:07

Veröffentlicht in Books, Medien

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ZehnSeiten.de – Textproben per Videolesung

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zehnseiten

Die Frage, wie man Literatur angemessen präsentiert, wurde sich schon im Fernsehen gestellt. Dort gibt es ja auch verschiedene Ansätze, die ich hier aufgelistet hatte. Im Netz gibt es wieder andere Möglichkeiten, die zehnSeiten.de schön ausnutzt. Der Autor liest seine Texte in einem Video vor, so kann man auf bequeme Art sehen, ob er einem und seine Werk einem zusagt. Die optische Umsetzung ist schlicht und stylisch, ohne den Focus auf die Texte zu verlieren. Sehr schöner Ansatz, wie ich finde.

[via]

Written by nilsn

12 Januar, 2009 at 15:22

Veröffentlicht in Books, Medien, Web

Der Wurm in mir

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Viel passt heute nicht zusammen, obwohl es mir eigentlich gar nicht schlecht geht, allerdings gebe ich mich heute ein wenig Dünnhäutig. Mir wird es aber auch nicht leicht gemacht, mit einem ständig abschmierendem Rechner, eine Packung hässlicher Light Zigaretten, die so schmecken als atme man den Smog von Peking. Und zu guter letzt wohnt eine Inspiriertheit in mir, die sich nicht in Produktivität ummünzen lässt.

Nun bin ich kein gläubiger Mensch, und irgendwelche Zeichen zu deuten liegt mir fern, aber heute versuche ich es. Ich sollte Schluss machen für heute, mich ganz dem Internet und seinen Verlockungen verweigern.
Was ich hier noch hinterlassen möchte, ist ein ganz wunderbarer Artikel über Christian Kracht. Und wenn ich nicht noch mindestens zwei Bücher auf Halde hätte, ich würde losmarschieren (ich hoffe man versteht diesen Begriff im Zusammenhang mit dem genannten Werk) und mir dieses Buch organisieren.

Ich bin mal Zigaretten holen!

Written by nilsn

16 Oktober, 2008 at 17:12

Veröffentlicht in Books, Life, Medien

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