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Netzroman

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60grad

Karen Wiborg schreibt derzeit unter dem Titel “60 Grad” einen Roman, was an sich ja nur bedingt spektakulär klingt. Bücher schreiben viele, daher lohnt sich wohl der Artikel erst, wenn man das Werk in den Händen hält. Doch hier liegt die Sache etwas anders, weil dieser Roman im Netz entsteht. Mit Romanblog, Blogroman, Facebookseite und Twitteraccount, alles in allem also sehr sozial-medial unterwegs. Und dafür bekommt sie zurecht auch einige Aufmerksamkeit in den neuen Medien (ob auch in den Alten kann ich nicht sagen).

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Written by nilsn

20 März, 2009 at 18:40

Die Wette – 42.000 km, 2 Männer, 1 Globus, Keine Flugzeuge

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wette1

Dieses Buch haben mit Sicherheit keine hochdekorierten Literaten geschrieben, soviel ist schon mal klar. Was aber unter keinen Umständen ein Kritikpunkt sein soll, und auch nicht ist. Steve Hely schreibt für die amerikanische Zeichentrickserie American Dad und Vali Chandrasekaran für My Name is Earl. Wer diese beiden Serien nicht kennen sollte, dem werde ich sie an dieser Stelle auch nicht erklären oder umschreiben. Es sei nur eines gesagt, die Beiden bieten großes Entertainment und sind darüber hinaus völlig durchgeknallt. Also sowohl die Serien, als auch die Autoren.

Aber von Anfang: Dieses Buch ist eine wahre Begebenheit, die sich folgendermaßen zutrug. Aus der Angst eine zu langweilige Biographie zu haben, wird die folgende und simple Idee geboren: Beide reisen in entgegengesetzte Richtungen um die Welt, wobei die einzige Bedingung ist, dass keine Flugzeuge benutzt werden (was unter anderem auch zu zahlreichen Bezügen zu Marco Polo führt). Am Ende der Reise warten zwei Gläser Whiskey, wer seines nach der Überquerung sämtlicher Breitengrade als erste getrunken hat ist der Gewinner. Die beiden finden auch einen Verlag, der ihnen dieses Projekt finanziert und uns letztlich dieses Buch bescherte.

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Written by nilsn

21 Februar, 2009 at 15:07

Veröffentlicht in Books, Medien

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Literatur im Fernsehen

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Da in meinem vorigen Beitrag in den Kommentaren nach Literatursendungen im Fernsehen gefragt wurde, kommt hier mal eine Auflistung. Ich sage aber auch gleich dazu, dass ich die meisten Sendungen nicht wirklich bewerten kann, da ich sie einfach noch nicht geschaut habe. Liegt zum großen Teil daran, das ich einen sehr eigenwilligen Geschmack bei Literatur habe und die Qualität auch immer von den Gästen abhängt. Aber sei es, wie es ist. Ich liste auf, und wer möchte kann sich in den Kommentaren über die Sendung auslassen, oder weitere Empfehlen.

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Written by nilsn

16 Oktober, 2008 at 13:20

Veröffentlicht in Books, Medien

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Lydia Daher, Christian Kracht und Sven Regener

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Screenshot: youtube.com

Gestern habe ich Literatur im Foyer auf SWR gesehen, was sich auch gelohnt hat. Sicherlich bin ich nicht der größte Freund des Literaturbetriebes, aber wenn die Gäste recht angenehm sind, und der ein oder andere Buchtipp dabei rauskommt, kann das schon sehr interessant sein. Und so war es auch gestern. Als erstes habe ich Lust bekommen das neue Buch Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten von Christian Kracht zu lesen (Amazon Link), von dem ich ein großer Fan bin.

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Written by nilsn

15 Oktober, 2008 at 16:43

Generation Umhängetasche

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Es gibt mal wieder ein Buchtipp von mir, einen der halb ins Blinde geht, dass sei ausdrücklich erwähnt. Wer sich jetzt Fragt warum, bekommt auch eine Antwort.

Ich habe bisher nur den Ausschnitt in der Taz gelesen, und der – sonst würde ich das nicht schreiben – gefällt mir ausgesprochen gut. Es klingt wie ein Gengenentwurf zu dem Loblied auf die Digitale Bohéme, ist von Martin Reichert, der sonst Redakteur der Taz ist. “Wenn ich mal groß bin. Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche” (Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2008, 224 Seiten, 8,95 Euro). Amazon Link

Die Gesellschaft, in der Sie leben, teilt sich mittlerweile in Drinnen und Draußen: im System oder nicht im System. Sie sitzen stattdessen mit Ihrem weißen Mac, den Ihre Eltern oder Großeltern Ihnen als Anschubfinanzierung für Ihre Existenz spendiert haben, in einem Café mit Hotspot-WLAN, halten sich den ganzen Tag an einem Cafè Latte fest und versuchen, irgendwie Geld zu machen. Vielleicht simulieren Sie aber auch nur und surfen stattdessen auf Pornoseiten herum. Quelle: Taz

Wie auch immer, lest die Probe selber. Ich mag den Schreibstil, das Thema, und überhaupt habe ich mir das Buch bereits bestellt. Vielleicht, nein, auf jeden Fall gibt es nach dem Lesen an dieser Stelle mehr. Ich verbleibe in Vorfreude und habe keinen Mac, werde ich auch nie haben (glaube ich).

Written by nilsn

11 Juli, 2008 at 09:48

Veröffentlicht in Books, Life

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Der 100.000 Euro Job

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Wenn man mehr über die Projekte erfahren möchte, hält das Buch nicht das was es verspricht, aber das ist nicht schlimm. Den die einzelnen Projektberichte, die unter dem Dach “Der 100.000 Euro Job” entstanden sind, wirken in Text und Bild teilweise ein wenig abstrakt, was Ihre Klasse aber nicht schmälern soll. Die Geschichten und Berichte darum machen die Atmosphäre des Buches aus. Egal ob man die Kapiteleinleitung von Frédéric Valin hervorhebt, oder doch die Texte von Lisa Rank. Als aufmerksamer Blogleser kannte ich den ein oder anderen Beitrag schon, wie “Meine Armut kotz mich an” von Mercedes Bunz (hier zum Text) oder “1984″ von Johnny Hausler bei Spreeblick (Teil 1, Teil 2).

Egal, das Buch bietet ein breiten und klaren Blick auf das Thema “Arbeit”. Es lässt einen über seine Situation reflektieren, man beginnt sich Gedanken zu machen, man lässt sich aber auch einfach mitnehmen. Was kann man mehr von einem Buch verlangen.

Written by nilsn

26 Juni, 2008 at 16:23

Veröffentlicht in Books

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Ich kann nicht auf Klopapier schreiben

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Das sind jetzt nicht die Literaturwochen auf fifteen, aber so was in der Art schon. Beim wunderbaren Rainald Goetz habe ich den wohl schönsten Dialog zwischen Christian Kracht und Franz Joseph Wagner gelesen:

“schreib doch bitte für die BZ!”
“ich kann nicht auf Klopapier schreiben”

Wer den ganzen Auftritt sehen möchte, hier das Video:

Wird besonders unsere Berliner freuen…

Und weil das bisher noch ein wenig dünn ist, gibt es hier noch zwei weitere Videos, mit dem ebenfalls wunderbaren Clemens Meyer. Einmal bei 3nach9, und einmal bei Aspekte auf dem “Blauen Sofa”. Herrlich erfrischende Auftritte, die – wie auch der von Herrn Kracht – weit weg von der üblichen Talkshowseichtheit sind. Nicht weil jetzt die Aussagen so revolutionär sind, vielmehr weil sie keine Lust haben, sich den Publikum anzubiedern. Ich mag solche Menschen tausendmal lieber.

Written by nilsn

21 Mai, 2008 at 13:10

Independent

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Ist jetzt schon ein paar Tage her, das Frédéric darauf hingewiesen hat. Deswegen finde ich die Idee, die hinter Tubuk steckt aber nicht weniger gut. Tubuk ist ein Online Shop für Independentverlage, und möchte Büchern einen Markt bieten, die es sonst nicht in die Buchläden schaffen. Das Portal wirkt übersichtlich und hat die üblichen Web 2.0 Applikationen. Typische UGC halt, Bücher empfehlen, kommentieren oder rezensieren. Dazu gibt es auch noch Auszüge aus den Büchern um nicht die Katze im Sack zu kaufen, auch als Tester kann man sich melden. Schöne Idee von einem jungen Team, viel Erfolg!

via Spreeblick;

Written by nilsn

13 Mai, 2008 at 09:25

Veröffentlicht in Mediales, Populäres

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