Nummer 15

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Posts Tagged ‘Social Community

Digitale Selbstoffenbarung

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Die Frage nach der Menge an Informationen die eine Privatperson im Netz preisgeben sollte ist schon etwas älter, zumindest in Internetjahren gerechnet. Meine Meinung habe ich hier glaube ich schon des Öfteren niedergeschrieben. Es muss letztlich jeder selber wissen, aber auch über das nötige Wissen bezüglich der Gefahren verfügen. Daher sollte wie so oft die Aufklärung im Vordergrund stehen. Medienkompetenz muss einfach auf den Lehrplan, damit ein Bewusstsein für die Gefahren der digitalen Entblößung entsteht.

Auf eine etwas andere Art macht dies Andy Strauß im WDR Poetry Slam, und das ist sehr unterhaltsam und eine gute Art Menschen für das Thema zu sensibilisieren.

WDR Poetry Slam (Runde 20) – Andy Strauß

youtube.com (via)

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Written by nilsn

10 März, 2009 at 14:36

Links liegen gelassen (#8)

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netz1

Goldmedia – Layer Werbung schlecht fürs Firmenimage

Das Layer Werbung ein Ärgernis ist, dürfte den meisten aus Erfahrung bekannt sein. Vielleicht helfen ja Meldungen wie diese ein Umdenken herbeizuführen, den Aufmerksamkeit ist nicht alles, vor allem nicht wenn es negative ist.

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Plaudern im StudiVZ

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Screenshot: StudiVZ.net

Da StudiVZ in meinem gestrigen Vergleich nicht sonderlich gut weggekommen ist, gibt es nun der Fairness halber ein Update. Ich habe gestern eine Einladung in die Gruppe Plauderkasten Testpiloten bekommen, der ich auch gefolgt bin. Hier ein Auszug, aus der von StudiVZ ins Leben gerufenen Gruppe.

Als Mitglied dieser Gruppe kannst Du exklusiv mit Deinen Freunden den neuen Chat – genannt Plauderkasten – testen. Du findest ihn in Kürze oben rechts in der Menüleiste.

Also gerade noch die fehlenden Kommunikationsmittel kritisiert, schon zaubern die VZ’ler etwas aus der Wundertüte. Die Gruppe ist übrigens auf 100.000 Teilnehmer begrenzt, obwohl jeder alle seiner Kontakte einladen konnte. Den Kreis der „Testpiloten“ will man also noch ein wenig kleiner halten. Warum auch nicht? Bin also gespannt, und werde bei Einführung wieder berichten. Bezüglich der Namensgebung Plauderkasten: Wo gegruschelt wird, wird halt auch geplaudert. Insofern konsequent!

Written by nilsn

10 September, 2008 at 15:32

StudiVZ vs. Facebook – Ein Vergleich

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Inspiriert durch die rückläufigen Klickzahlen bei StudiVZ, die (auch) durch die Einführung von AJAX herbeigeführt wurden, sowie das neue Facebook Interface, möchte ich die zerstrittenen Giganten mal vergleichen.

Bleiben wir bei der Umstellung auf AJAX, die bei StudiVZ Ihre Anwendungen bei den Bildergalerien, und bei den Nachrichten finden. Dies steigert zweifellos die Benutzerfreundlichkeit der Community, bei der StudiVZ fast schon zu spät dran ist. Der Schritt war aber m.E. wichtig und richtig. Facebook hatte dieses glaube ich auch schon vor dem Relaunch, bin mir aber nicht sicher.

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Written by nilsn

9 September, 2008 at 14:54

StudiVZ vs. Facebook

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Gerade noch bei netzwertig Kommentiert, und mich gleich darauf zu einem eigenen Beitrag entschlossen. Ist irgendwie zu spannend alles. Hier meine Ideen zu den Social Communities in Deutschland.

Ich denke Facebook krankt an dem späten Markteintritt, was Hand in Hand geht mit fehlenden Usern. Nehme ich mich als Beispiel, kommt das sehr schnell zum vorschein. Ich habe bei StudiVZ derzeit ca. 180 „Freunde“, bei Facebook komme ich auf knapp über 60. Die Zahlen ändern sich ständig, ohne dass sich das Verhältnis ändert.

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Written by nilsn

22 Juli, 2008 at 11:29

Wo ist der Gleichschaltungsbeauftragte?

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Das Studenten Ihre Fahne zeigen, kennt man ja von den vielen Partyfotos. Zur EM wird jetzt also auch noch Flagge gezeigt. Und was passiert, der Hype greift um sich, der Schneeball rollt. Bis heute sind wahrscheinlich so ca. 250.000 in der Gruppe, und alle freuen sich. Ich lebe da aber eher in Lizas Welt.

„Virtuelle Stadionchoreografie“ nennt ihr das. Selten einen schöneren Euphemismus für freiwillige Selbstgleichschaltung gehört.

Nun ist das natürlich alles nicht sonderlich schlimm, aber irgendwie komisch ist dieses automatisieret Verhalten schon. Jeder klatscht einem die Schrift „Schland“ auf die Pinnwand, weil er sonst ein Italiener ist. Also der neue Kettenbrief der Social Community.

Bis in eine große deutsche Boulevardzeitung ist die Schwarz-Rot-Geile Welle auch gekommen, warum wundert das nicht?

Was aber dann doch nicht von der Hand zu weisen ist, richtige Idee zur richtigen Zeit und die Community funktioniert besser als jede Lawine.

via Denise,

Written by nilsn

13 Juni, 2008 at 13:45

Community, Blogs and Advertising

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Es scheint ja die größte Herausforderung zu sein, Werbung in sozialen Netzwerken zu platzieren. Beim Themenblog hat Mark einen Artikel von Holger Schmidt – also heute schon zum zweiten Mal hier verlinkt – empfohlen, des Weiteren verweist er auf Mavens Dialog.

„In Online-Kampagnen in sozialen Netzwerken entsteht immer ein Dialog zwischen dem Werbetreibenden und seiner Zielgruppe. Das kann verschiedene Formen haben: ein tatsächlicher Dialog, ein Wettbewerb oder ein Gewinnspiel. Auf jeden Fall geht es darum, eine Interaktion, eine Einbindung oder eine Begegnung mit der Marke herzustellen“

Sagte Joel Berger, Deutschland-Chef von MySpace

Ich habe ja die StudiVZ Schnitzeljagd schon hier [1][2]begleitet, die Idee ist ja auch nicht schlecht, die Ausführung war dann aber eher Langweilig. Aber wie dem auch sei, letztlich deutet alles in die gleiche Richtung. Mit Bannern oder Textanzeigen kommt man nicht wirklich weiter. Auch wenn jetzt – dem personalisierten Gedanken sei Dank – neben der Gruppe „Ballermannfreunde“ eine Mallorcareise angeboten wird, die goldene Lösung ist es bei weitem nicht.

Gespräche sind das Marketing der Zukunft. Nichts ist so effizient, nichts so zielgruppengerecht, nichts so überzeugend wie eine persönlich ausgesproche Empfehlung für eine Marke, ein Produkt, eine Idee.

So heißt es auf der Seite von Mavens, doch dafür müsste man auch ein wenig ins Risiko gehen, auch mit Kritik gut leben können, und auch vernünftig damit umgehen. Wenn Firmen versuchen, durch Merhfachpostings Kritik zu entwerten, schießen Sie sich in den meisten Fällen selber ins Knie. Das Echo bei der „Enttarnung“ wird in keiner Weise mehr zu handhaben sein. Daraus resultiert m.E. eine völlig neue Kommunikationspolitik im Netz, die sich durch Nähe und Offenheit kennzeichnet.

Welche Barrieren bei den Unternehmen noch niedergerungen werden müssen zeigt z.B. auch das Beispiel Adical.

So konnten wir bisher noch niemanden für das unserer Meinung nach immer noch gute Konzept der kommentierbaren Banner gewinnen, und die wenigsten Unternehmen sind derzeit flexibel genug, um für Blogs angepasste Kampagnen zu entwerfen.

Die Idee von Mavens und Adical geht wohl in die richtige Richtung, wobei wahrscheinlich noch keiner wirklich sagen kann, welche Formen sich durchsetzten. Es wird also noch einige (Werbe-)Versuche geben, die verpuffen werden.

[Update] Natürlich sollte ebenfalls noch das Beispiel Grey (via Indiskretion Ehrensache und dem werbeblogger) als Negativbeispiel dienen. Und die sollten es ja eigentlich wissen…

Written by nilsn

20 Mai, 2008 at 13:18