Nummer 15

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Auf krawall gebürstet

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Also wenn man visualisieren möchte, dass ein Getränk viel Energie freisetzt, dann kann man das so machen. Das dem Konsumenten ebenfalls mit dem Weg hinter schwedische Gardinen gedroht wird, kann man durchaus kritisieren. Genau wie die zweifelhafte Botschaft des Spots. Man kann sich da durchaus auch die Sinnfrage stellen. Zweifelsfrei hat die Machart aber Tradition.

CULT™ Raw Energy – unrated

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via elbkind GmbH auf Facebook;

Werbeanzeigen

Written by nilsn

4 Dezember, 2009 at 11:50

Veröffentlicht in Advertising, Marketing, Viral

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Vom Licht und Schatten

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Eigentlich geht es mir mit YouTube wie mit vielem Anderem. Auf der einen Seite liebe ich es von ganzem Herzen, auf der anderen Seite verabscheue ich es zutiefst. YouTube beherbergt alles was die Welt bewegt, oder auch nur den Einzelnen. Es ist wunderschön und kreativ, dabei aber auch stumpfsinnig und radikal. Es gibt auch einen Grund, warum kaum ein normaler Mensch dort kommentiert. Die Mehrheit der User kennt einfach kein soziales Verhalten, so wird gepoltert, beschimpft und beleidigt. Ernsthafte Dialoge scheinen unmöglich, und wenn das Video noch so schlicht und nichtig zu sein scheint.

Doch die Gesetze von YouTube sind halt andere, und wahrscheinlich ergibt sich daraus auch ein realistischeres Bild, ist näher am Puls des Netzes. Und so ist der folgende Viral für das Spiel ‚Blur‘ auch ein Erfolgsgarant, weil er viel populäres in einem Mashup beherbergt. Das ist werde neu, noch ist es eine grandiose Idee. Mann muss es auch nicht mögen, weil es Voyeuristisch und voll mit Schadenfreude ist. Aber es nimmt auch die Geschwindigkeit des Netzes auf, und bietet so Unterhaltung pur über 1:42 Minuten. Danach schreit die Zielgruppe, und ganz ehrlich schmunzele ich da auch. Und letztlich kann man es auch nur mit einem Satz aus den Kommentaren abschließen: „Wait. This isn’t Blur. I didn’t see the dude from Gorillaz“ Genau!

YOUTUBE vs. BLUR MASHUP!

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Written by nilsn

1 September, 2009 at 23:40

Veröffentlicht in Advertising, Marketing, Viral

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Eine Welt ohne Werbung…

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… davon träumt Don Alphonso in seinem Artikel „Werbung oder Das Gegenteil von Oben“. Es ist ein schöner Text, obwohl ich das über die meisten seiner Texte nicht sagen würde. Welches sich meist aber eher in der Art der Meinungsäußerung begründet, nicht in der Lesequalität. Und ob er hier richtig liegt, dass ist nicht einfach zu beantworten. Ein Beispiel wäre die Anwesenheit eines weiteren Bäckers, schon stünde man vor einer Entscheidung. Und wenn man die Aufgrund von Sympathie trift – weil der Eine sich anders verhält, als der Andere – ist das nicht schon wieder CRM? Oder die Auslage von frischer Ware… Aber das ist unromantisch, und auch irgendwie ein Hänne-Ei-Problem. Mit einer Meinungsbildung steht letztlich jeder alleine da. Ich meine, ich bin beruflich in der PR auf die Welt gekommen. Was soll ich sagen? Und eigentlich wollte ich auch nur dieses Video zeigen.

What’s a world without outdoor advertising?

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Written by nilsn

16 Juli, 2009 at 09:30

Veröffentlicht in Advertising, Life, Marketing, Videos

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Vodafone betritt dünnes Eis, aber jetzt fängt die Arbeit erst an.

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Zur kurzen Einleitung ein paar Fakten zur neuen Vodafone Kampagne, die unter dem Claim „Es ist deine Zeit“ an den Start geht. Ich berichtete hier schon über den Corporate Blog und die weiteren Social Media Aktivitäten. Jetzt startete Vodafone also auch mit PK, Spot und Plakat durch, und hat laut off-the-record einen epochalen Etat:

Er wird auf über 200 Millionen Euro (global) taxiert. Und wenn ein Sascha Lobo auf Plakatwänden die Webwelt nicht jubeln lässt, dann sollte es der Mediasplit tun. 15 bis 20 Prozent des Budgets gehen in Display- und Search-Kampagnen, mobile Werbung und Social-Media-Aktivitäten.

[Update: Mehr zum Etat als Ergänzung unten im Kommentar von Olaf Kolbrueck]

Doch ein besonderes Schmankerl hatte die Agentur Scholz & Friends noch in der Hinterhand. Konnte man schließlich die Blogger Sascha Lobo und Ute Hammelmann (Schnutinger) gewinnen, und irgendwo soll auch der Robert Basic gewesen sein. Wie auch immer, die Reflexe konnten nicht unterdrückt werden. Ob vom Ausverkauf der Blogspähre, über Prostitution, bis zur Unglaubwürdigkeit der Testmonials. Die Liste der Vorwürfe ist lang, und auch der Spot will nicht allen gefallen.

Vodafone Ad: Heroes

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Doch ich sehe das ein wenig anders, da ich den Schritt für sehr mutig halte. Mit dem Bekenntnis zur «Generation Upload» setzt man sich gehörig unter Druck. Da es noch eine kleine, dafür aber um ein vieles lautere Zielgruppe ist. Und bisher nimmt man den Rückkanal durchaus ernst, wie u.a. dieses Posting im neuem Blog zeigt.

Es ist ein riesige Kampagne, und diese ist darüber hinaus nur für Deutschland konzipiert. Nach dem sich allerorts die Finger wund geschrieben wurden, über den Einsatz von Social Media, bekommt nun der erste Große die Kritikwelle ab. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein typisch deutsches Phänomen ist, aber irgendwie schwingt es unterschwellig mit.

Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was ich kritisieren soll. Ich finde diese Kampagne clever, sympathisch und ehrlich. Und letztlich stimme ich Peter Hogenkamp in seinem Artikel bei Netzwertig zu:

Nur müssen den Worten jetzt auch Taten folgen. Die meisten Einschränkungen müssen weg. Mittelfristig in allen Tarifen.

Und genau daran muss sich das Unternehmen nun messen lassen. Das Werbung nicht jedem gefällt, ist geschenkt. Aber letztlich hat Vodafone nur gerade die Social Media Infrastruktur gelegt. Jetzt muss eine interessanter Dialog mit der herraufbeschworenen «Generation Upload» entstehen, und da fängt die Arbeit gerade erst an. Und erst wenn sich tariflich nichts bewegt, kommt für mich die Zeit sich lustig zu machen.

Written by nilsn

10 Juli, 2009 at 10:20

Meine wahrscheinlich letzten Worte zum Fernsehen

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Man soll ja niemals nie sagen, aber die Folgenden sind wohl fürs erste die letzten Worte zum Fernsehen. Das hat auch einen Grund, und den lege ich jetzt, nun ja, zugrunde. Beim kochen hörte ich den Fernseher aus dem Wohnzimmer, diesen hatte ich vorsorglich schon mal eingeschaltet. Es war irgendein privater Sender, und die Sendung entsprechend niveauvoll. Also dachte ich in meinem verwirrten Kopf Sofort umschalten, sonst denken die ich guck den Scheiß und senden so was weiter. Doch dann viel es mir wie Schuppen von den Augen. Es interessiert keinen toten Hund was ich gucke!

Nur mal zwei Auszüge: Wikipedia (Einschaltquote)

In der Bevölkerung eines Landes wird eine Auswahl an Haushalten getroffen, die in ihrer Zusammensetzung der Struktur der Gesamtbevölkerung nahe kommt. Diese ausgewählte Gruppe ist die Panelgruppe, sie umfasst üblicherweise zwischen 2.000 und 6.000 Personen.

Dabei haben Vielseher, die mehrere Stunden am Tag fernsehen, einen stärkeren Einfluss auf die „Quote“ als Wenigseher, die einzelne Sendungen auswählen.

Guckt doch was ihr wollt, wenn ihr nicht im Panel seit.

Written by nilsn

30 Oktober, 2008 at 16:17

Veröffentlicht in Medien

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Wer ist hier die Katastrophe?

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Ich habe mich ja darüber aufgeregt, dass es keine guten deutschen Serien gibt (hier). Ich glaube, ich habe die Antwort gefunden. Weil keiner sie sehen würde. Als Beispiel hatte ich Californication genannt, aber auch Dexter zähle ich dazu. Schaut man sich die aktuellen Quoten bei DWDL an, komme ich nicht umhin mich zu wundern. Wurde sie schließlich durchweg positiv vom Feuilleton und der Blogosphäre beurteilt (z.B. hier, hier und hier).

Nun ist ja der Kritiker nicht dem Geschmack der Masse unterworfen, aber selbst da zeichnet sich ein anderes Bild ab. In meinem gesamten Freundeskreis wird die Serie als Herausragend beurteilt, mir geht es nicht anders, wie hier zu lesen ist. Aber warum schaut sie dann keiner?

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Written by nilsn

28 Oktober, 2008 at 15:24

Veröffentlicht in Life, Medien

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Musik- und Comedyfernsehen trägt sich zu Grabe

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Zwei Meldungen sind da bei DWDL aufgeschlagen, die mich dann doch aufhorchen ließen. Die erste Meldung befasste sich mit der Einstellung des eigenständigen Senders Comedy Central. Der wird nur noch auf Nick von 20:15 – 06:00 Uhr laufen. Eigentlich ist mir das relativ egal, aber wenn man sich den Artikel durchließt, kann ich mir ein Grinsen nur schwer verkneifen. Als „Todesursache“ macht der DWDL Redakteur die Sendung Money Express verantwortlich, die im Nachtprogramm gelaufen ist. Und ehrlich gesagt ist es nicht schwer im da zu folgen. Comedy ist nach meiner Auffassung ein Late-Night Angelegenheit, und zu dieser gab es nur die unterirdischen Call-TV Sendungen. Nun ist die Trauer nicht sonderlich große, wenn etwas stirbt das kaum gelebt hat. Schaut man sich aber die eigentlichen Ziele an, schwingt doch ein wenig Wehmut mit.

Andorfer träumte vor dem Sendestart im Herbst 2006 noch davon, einmal Kooperationspartner des Köln Comedy Festivals, Veranstalter von StandUp-Comedy-Tourneen oder Veranstalter eines eigenen Comedypreises zu werden. Man wolle alle Arten der Comedy zeigen, „nur nicht Mainstream“, so Andorfer damals. [Quelle]

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Written by nilsn

23 Oktober, 2008 at 15:10

Veröffentlicht in Medien, Musik

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