Nummer 15

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Archive for Februar 2008

Sturm in der Bundesliga

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Es wird ein stürmisches Wochenende, soviel scheint sicher. Aber überträgt sich das Wetter auch auf die Bundesliga. Hier folgt ein streng subjektiver Blick auf den Spieltag, teilweise mit der rosaroten Vereinsbrille. Denn die gehört zum Fußball wie die Limette in den Cuba Libre.

Hertha BSC vs. MSV Duisburg 2:1 – Duisburg wähnt sich zwar im Aufwind, dieser wird sich aber schnell als laues Lüftchen erweisen. Der Sieg gegen Bielefeld ist vergleichbar mit dem Wurf einer Münze, aber alles andere als ein Indikator für den Aufschwung. Der Ex Hannoveraner Schröter wird zwar noch das 1:0 machen, dann dreht die Hertha aber das Spiel.

Energie Cottbus vs. VfB Stuttgart -:- – Findet aufgrund von Unwetterwarnung nicht statt (keine Vermutung, ist schon passiert)

FC Schalke 04 vs. FC Bayern München 1:1 – Wieder nicht das erwartete Spitzenspiel, die erste Halbzeit ist ein Langweiler. Der Kommentator lobt die taktische Disziplin beider Mannschaft, der Fan ärgert sich. In der zweiten Halbzeit verstoppt Luca Toni einen Ball und spielt so Bordon aus, er trifft den Ball nicht richtig und überwindet so Neuer. Nur Kurze zweit später kommt der Ausgleich für Schalke. In der Schlussphase einigt man sich auf ein Unentschieden.

Wo ist den diese rote Brille, ach da ist Sie ja.

Hannover 96 vs. 1. FC Nürnberg 3:0 – Nach dem mehr als schlechten Auftreten der Roten gegen Bochum, wird hier ein Feuerwerk abgebrannt. Die 96er müssen zwar im Mittelfeld auf Ihren ersten Anzug verzichten, aber der zweite passt. Stajner spielt wie ein Genie und freut sich nach dem 1:0 in der 10 min. wahnsinnig. Nach 25 Min. stellt der Reporter fest, dass in es in Hannover eine Einbahnstraße in Richtung Nürnberger Tor geben muss. Als Hecking sich schon seine Halbzeitansprache zu Recht gelegt hat, er wollte die Chancenauswertung bemängeln, drischt Hanke die Kugel aus 22 Metern in den Knick. Jogi Löw wird von den Premierekameras beim Jubeln erwischt, dann notiert er etwas auf seinem Block.

Das gleiche Bild in der zweiten Halbzeit, die Niedersachsen stürmen. Koller erinnert mittlerweile an einen Streichholz, hoch gewachsen, hochroter Kopf. Dies verschärft sich noch, als er mit ansieht wie abermals unter Stajner nach ein Tunnel selbiges mit dem Nürnberger Torwart macht. 3:0. Der Rest ist des Spiels geht in den Freudengesängen unter.

Werder Bremen vs. Borussia Dortmund 2:0 – Endlich wieder ein Gala von den Bremern, Dortmund ist Chancenlos. Wichtigster Faktor, der als Verteidiger eingesetzte Buckley drischt die Kirsche immer aus phänomenaler Distanz Richtung Tor. Während er sich stürmertypisch ärgert, läuft ein Konter nach dem anderen. Nach dem Spiel bedankt sich Doll für das akzeptable Ergebnis.

Hansa Rostock vs. Arminia Bielefeld 0:1 – Um es vorwegzunehmen, der Kommentartor fordert immer wieder das Spiel abzupfeifen. Begründung: Sturm. In anbetracht der herrschenden fast Flaute verwundert dies, in Ruhezeiten hört man Ihn immer wieder Gähnen. Durch ein Eigentor gewinnt Bielefeld und kann zu den Hanseaten von den Punkten her aufschließen.

Karlsruher SC vs. VfL Wolfsburg 0:1 – Die Aufsteiger stürmt ohne Ende, kann aber keinen Treffer landen. Dies bleibt bis zur 65 Minute so. Dann gibt der Schiedsrichter einen völlig unberechtigten Elfmeter. Noch vor der Ausführung liegt dem ZDF eine Anfrage von Urs Meier bezüglich einer Sondersendung vor. Der Sender lehnt ab da Kloppo keine Lust hat. Marcelino verwandelt, das Spiel ist gelaufen.

VfL Bochum vs. Bayer Leverkusen 1:4 – Leverkusen unterstreicht seine Qualitäten. Die Mannschaft lässt sich von den übermütigen Bochumer Null und nichts gefallen. Das Spiel ist faktisch nach 20 Minuten entschieden, der Rest ist Gala. Die Fans singen eine Halbzeit von der deutschen Meisterschaft und man kann es sich erstmals wirklich vorstellen. Skibbe lobt nachher unter tränen sein Team, das ist Fußball.

Hamburger SV vs. Eintracht Frankfurt 2:0 – Olic und van der Vaart sorgen für den klaren Sieg der Hamburger. Funkel wird danach sagen sein Team war stets bemüht, Stevens gibt Ihm lächelnd recht.

Ob es vielleicht nicht doch alles anders kommt, dass kann man an einem solch stürmischen Wochenende nicht ausschließen. So ist Fußball!

Written by nilsn

29 Februar, 2008 at 16:14

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It’s only frozen water

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Screenshot Snowvision
Es kommt nicht selten im Alltag vor, dass ich mich in zwei Meter hohem frischem Pulverschnee wähne (alleine deswegen lohnt sich schon ein umdenken in der Klimapolitik). Ich stelle mir dann immer vor, wie ich eine lange Kurve ziehe, eine Pulverschneewolke mit der Feinheit von hundertprozentigem Koks in Richtung Tal schießt. Noch ein Schwung und ich fahre direkt hindurch, spüre die kühlen Kristalle auf meiner Haut und mir wird klar, dass ich ca. 600 Kilometer von diesem Gefühl entfernt bin. Das sind die Momente in denen ich diese Seite besuche:

http://www.snowvision.com/


Written by nilsn

28 Februar, 2008 at 15:38

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Der Pfälzer Problembär

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Ich will mich an dieser Stelle gar nicht aufregen. Ich wohne nicht in Hessen und kann folglich auch nicht dort wählen. Würde ich mich jetzt bezüglich des sozialdemokratischen Koalitionsgeschwurbel mit stiller Duldung des Feindes persönlich betrogen fühlen, es wäre ungefähr so, wie wenn sich ein Wiesbadener Nichtraucher von einem Hamburger Raucher körperlich verletzt fühlt. Aber was in jedem Fall geht ist meine Enttäuschung gegenüber der Partei auszudrücken. So würde Sie für mich in letzter Konsequenz unwählbar werden.

„Ohne Glaubwürdigkeit ist man nicht strategie- und kommunikationsfähig. Insofern befindet sich die SPD derzeit in einer sehr schwierigen Lage.“ d’accord Herr Steinbrück.

Um eines klarzustellen, es geht hier nicht ausschließlich um die Rot-Rote Koalition. Es geht mir darum das ich nur eine Partei und keine Koalition wählen kann. Folglich möchte ich vorher gesagt bekommen, welche „Optionen“ ich mitwähle, wenn die absolute Mehrheit ausbleibt. Und wenn die etablierten Konstellationen nicht möglich sind, dann sollten sich alle Parteien bewegen, Möglichkeiten prüfen, verhandeln, aber in keinem Fall das machen, was Sie vorher ausgeschlossen haben. Wenn ein Parteichef meint er könne so was im Alleingang entscheiden, dann ist er als Parteichef vielleicht auch nicht der Richtige. Der Gegenwind wird auf jeden Fall stärker.

„Wenn es zwischen Tor und Verteidigung nicht harmoniere, dann ermögliche das eben Treffer des Gegners. So Naumann.

Was ist nun das Ergebnis dieser ganzen „Komödie“, eigentlich nichts Neues. Alle Akteure haben in etwas so reagiert wie ich es erwartet habe. Was aber unter dem Strich bleibt, Mal wieder eine PR-Super-GAU einer Partei. Warum ist es nur so schwer seinen Mund zu halten bis die gemeinsame Linie festgelegt ist?

Aber vielleicht hat es auch etwas gutes, sieht man doch sehr schön, dass der einzelne Politiker noch eigenständig denkt und dies auch artikuliert. Das es am Ende Wähler kostet scheint im Moment nicht so wichtig zu sein. Und wie sieht das Ende aus? Wahrscheinlich so wie gestern bei Hard aber fair. Da geht der Klaus von der SPD mit dem Norbert von der CDU auf ein Zimmer. Die Dagmar von der Linken wäre auch gerne mit dem Klaus auf einem Zimmer, und Bruder Paulus rennt hinter dem Rolf von der boulevardlastigen Tageszeitung hinterher, damit der das ganze Treiben nicht in große Lettern illustriert. Schön!

Written by nilsn

28 Februar, 2008 at 13:10

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How beautiful you are

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Kurz verlinkt: Season – Das Magazin der Themen

Bisher erschienen: Musik, New York, Ostsee und Wald.

Alle Fotos sind absolut sehenswert, aber an den Bildern vom Big Apple kommt man nicht vorbei…

via UPLOAD

Written by nilsn

28 Februar, 2008 at 09:51

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Hat jemand den neuen gesehen?

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Sicher kennen die meisten schon die Videos rund um Matt Damon und Ben Afflek. Für alle die Sie noch nicht kennen: Das war der Auftakt, das war die Antwort.

Zum einen ist positiv zu erwähnen wie entspannt und locker die beiden Schauspieler hier rüberkommen, die ich durch Filme wie „Dogma“ und „Good Will Hunting“ ins Herz geschlossen habe. Matt hat sicherlich die deutlich bessere Karriere hingelegt als Ben, allen voran natürlich mit „The Departed“ und der Bourne Reihe. Bei Ben sollte man schon genauer hinschauen, und vor allem Filme wie „Pearl Harbor“ (der wird nicht verlinkt) ausklammern. Durch Filme wie „Chasing Amy“ und die oben genannten wird er aber auch zu einem meiner liebsten Schauspieler. Und wenn sich solche Größen nicht so ernst nehmen, macht es das noch ein wenig sympathischer.

Aber darüber wollte ich eigentlich gar nicht schreiben, vielmehr geht es um die gute alte Late-Night-Show. Ich möchte auch wieder einen wie Harald Schmidt in alter Form, aber wir bekommen ja nur noch Kerners und Beckmanns weichgespülten easytalk zu sehen.

Aber der Schmidt wird es nicht mehr machen, und der Pocher als Nachfolger ist für dieses Genre ungefähr so geeignet wie Yvonne Catterfeld für Hollywood.

Aber wo sind die neuen Gesichter in Deutschland, die wirklich was drauf haben. Ist Stefan Raab die Zukunft? Nein, das nun definitiv nicht!

Es gibt einfach keinen, dieser Tatsache muss man sich stellen. Alleine weil schon eine gewisse Reputation respektive ein Standing notwendig ist, um Stars gegenüber frech zu sein geschweige denn oben erwähnte Videos mit Ihnen zu drehen. Also ich sag in den nächsten zehn Jahren wird es keinen guten Late-Night-Talker in Deutschland geben.

Schade, Schade!

Written by nilsn

27 Februar, 2008 at 17:55

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Die Rückkehr des Königs!

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Ich war in letzter Zeit ein wenig im Stress, nur so kann ich mir meinen Fauxpas erklären. Tatsächlich verpasst, seit zwei Monaten habe ich gewartet und stelle plötzlich fest: Es ist auf dem Markt! Ich spreche von dem Buch „Der König von Mexiko“ von Stefan Wimmer.

Sein erstes Buch nannte sich „Die 120 Tage von Tulum“. Wohl kaum ein anderes Buch hat mir in meinem Leben so viel Freude bereitet wie dieses. Ich könnte jetzt versuchen, etwas über Autor und Inhalt zu sagen. Mache ich aber nicht, da ich nicht in der Lage wäre es so auf den Punkt zu bringen wie Fritz Ostermayer, FM4:

„Eine Scheißreise – so wie alle Unternehmungen in diesem Buch endet sie im Nichts und im Desaster. Stefan Wimmer ist ein würdiger, illegitimer Bastard aus den literarischen Spermien von Hunter S. Thompson und Charles Bukowski, also eine schön ungesunde Mischung aus cooler Freakyness und politischer Verlaustheit. Die klassischen Short-Stories wimmeln von geilen Matrosen, billigen und nicht ganz so billigen Nutten, Koksnasen und Säufern en masse. Die allgegenwärtige Tristesse aber ist eine der intellektuellen Lumpen-Bohéme… Männerliteratur, klar, aber genre-gekonnt und komisch erzählt. Kein Wunder, Stefan Wimmer ist ein Profi… Anschwellende Erregung, verschwenderischer Höhepunkt, postkoitale Tristesse, beziehungsweise Katerstimmung.“

Ich bin mehr als gespannt auf sein zweites Buch, da das Erstlingswerk die Latte schon extrem hoch gelegt hat. Aber andererseits ist es für Herrn Wimmer kaum möglich mich zu enttäuschen…

Written by nilsn

26 Februar, 2008 at 12:42

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Music sounds better…

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An dieser Stelle möchte ich Mal zwei Internetradiosender empfehlen. Den einen aus Lokalpatriotismus, den anderen weil er ebenfalls sehr gut ist.

Fangen wir mit dem Lokalen aus Hannover an:

peppermint_fm.jpg

peppermint.fm ist nach eigenen angaben Fresh & Funky. Da ich diese Attribute auch für mich in Anspruch nehme, gefällt er mir wohl auch so gut. Nicht 24 Stunden am Tag, aber so was schafft auch kein anderer Sender. Der Name leitet sich von Mousse T.’s Label/ Studio ab, dem Peppermint Park. Und wer seine Musik bzw. die von Emma Lanford und Roachford mag, der ist schon Mal so falsch nicht. Also: taste the peppermint! Es lohnt sich…

Jetzt zu einem anderen Sender:

byte_fm.jpg

byte.fm ist seit dem 11.01. diesen Jahres am Start. Der Sender sagt über sich, dass er alles bringt was in der modernen Pop-Musik wichtig ist, möchte jedoch auf HitHits und Computerrotation verzichten. Was Ihm m.E. auch hundert pro gelingt. Auch hier gilt, nicht jede Sendung ist meins, muss aber auch nicht.

Written by nilsn

25 Februar, 2008 at 18:54

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